BUND-Kreisgruppe Neuss
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Neue alte Apfelsorten auf der Apfelwiese

Die Baum-Challenge in Grevenbroich nimmt Fahrt auf

Die aktuelle Baumpflanz-Challenge in Grevenbroich sorgt bei der Ortsgruppe augenblicklich für spürbare Bewegung im Projekt 1000 Bäume für Grevenbroich.
In den vergangenen Tagen haben mehrere Nominierte ihren Einsatz eingelöst:
Ulrich Herlitz vom Geschichtsverein, die Landtagsabgeordnete Heike Troles sowie Detlef Bley vom Bürgerschützenverein Grevenbroich, dem Schirmherren des 1000 Bäume Projekts.
Alle drei haben ihre Teilnahme zugesagt und die Challenge anschließend konsequent weitergereicht – ein wichtiger Bestandteil des Formats.
Am 14. November trafen sich alle Beteiligten und pflanzten auf der Apfelwiese insgesamt vier alte Apfelsorten. Alle Nominierten packten fleißig mit an und halfen, die Bäume gut und sicher in den Boden zu bekommen.
Und die Challenge geht weiter, denn Heike Troles wiederum nominierte für die nächste Runde den BSV Gustorf, das Grielächer-Dreigestirn und das Deutsche Rote Kreuz auf.
Detlef Bley benannte zusätzlich die neuen Züge seines Vereins, darunter die Schlossstadtmädels, den Zug Frohsinn, Upzack und die Walzenbrüder.
Auch wir vom BUND haben weitere Namen in die Runde gegeben, etwa Henning Walter aus Gindorf, die BUND-Kreisgruppe Neuss und nicht zuletzt die Lokalredaktion der NGZ.
Genau diese Weitergabe macht den Reiz der Challenge aus: Sie bringt unterschiedliche Menschen und Gruppen ins Spiel, ohne großen organisatorischen Aufwand.
Für unser Projekt 1000 Bäume für Grevenbroich bedeutet das eine deutliche Dynamiksteigerung.
Mit jeder angenommenen Nominierung wächst der Kreis der Unterstützenden – und damit auch die Chance, unser Ziel für Grevenbroich zu erreichen.


Wir freuen uns auf die Antwort der NGZ, die die gesamte Aktion einer breiten Öffentlichkeit präsentierte: https://rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/grevenbroich-bund-startet-baumpflanzchallenge-fuer-mehr-nachhaltigkeit_aid-138931107

Baum-Challenge in Aktion

BUND im Landtag

Besuch auf Einladung der Landtagsabgeordneten Frau Troles (CDU)

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Die BUND-Ortsgruppe hatte kürzlich die Gelegenheit, den Landtag zu besuchen und wurde dort von Frau Troles herzlich begrüßt. Zu Beginn des Besuchs stand die Verfolgung einer laufenden Plenardebatte, die viele spannende Einblicke in aktuelle politische Entscheidungsprozesse gab. Besonders interessant war es zu erleben, wie Diskussionen und unterschiedliche Arten parlamentarischen Alltags geführt werden.

Im anschließenden Gespräch nahm sich Frau Troles viel Zeit für alle Fragen und Anliegen. In einer offenen und freundlichen Atmosphäre wurden allgemeinpolitische Themen, aber auch regionale Umweltprojekte, Herausforderungen im Natur- und Artenschutz sowie mögliche politische Unterstützungsmöglichkeiten erörtert. Es gab wertvolle Informationen und gleichzeitig konnten Sichtweisen und Erfahrungen eingebracht werden.

Der Besuch war geprägt von einem konstruktiven, informativen und sehr angenehmen Austausch.
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Troles für den Einblick in ihre Arbeit und die stets zugewandte Gesprächsführung. Als Ortsgruppe freuen wir uns darauf, diesen Dialog fortzuführen und hoffen auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes.

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Apfelwiesenfest 2025 - ein Riesenerfolg

Rückblick auf den Apfelwiesentag

Preisübergabe

Das diesjährige Apfelwiesenfest war ein wunderbarer Event rund um die heimische Streuobstwiese – lebendig, informativ und voller Begeisterung. Trotz des manchmal wechselhaften Wetters strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf die Apfelwiese, um einen Tag voller Naturerlebnissen und Begegnungen zu genießen.

Schon am Vormittag herrschte eine fröhliche Atmosphäre: Überall duftete es nach frischen Äpfeln, Apfelkuchen und Most, während Kinder mit leuchtenden Augen beim Apfelsaftpressen zusahen – oder gleich selbst mit anpackten. Viele Familien nutzten die Gelegenheit, gemeinsam das traditionelle Handwerk kennenzulernen und den frisch gepressten Saft direkt zu probieren.

Neben dem kulinarischen Genuss stand der Lern- und Erlebnischarakter des Tages im Mittelpunkt. An verschiedenen Ständen und Mitmachstationen gab es Informatives rund um den Apfel, seine Geschichte, Sortenvielfalt und Bedeutung für unsere Region. Die Nachfrage nach den Baumschnittkursen, die die Ortsgruppe Interessierten anbietet, war besonders groß. Im März werden die Fachleute wieder wertvolle Tipps zur Pflege und Erhaltung alter Obstbäume geben.

So wurde der Apfelwiesentag zu einem echten Familienerlebnis, das Spaß, Umweltbildung und Gemeinschaft vereinte. Und man darf mit Recht sagen, dass das Apfelwiesenfest des BUND im Kalender der Stadt Grevenbroich einen festen Platz gefunden hat,

Ein besonderes Highlight war der Besuch unseres Ersten Beigeordneten der Stadt, der in seiner Ansprache das Engagement der Organisatorinnen und Organisatoren würdigte und die Bedeutung des Apfelwiesentages für das Gemeindeleben hervorhob. Im Anschluss fand die Preisübergabe des Wettbewerbes vom Grevenbroicher Gartentag im Frühjahr statt: Als Anerkennung für vorbildliche Kenntnis rund um das Thema Baum wurden junge Obstbäume, Baumschnittkurse und Lernmaterial an Preisträgerinnen und Preisträger überreicht – ein Symbol für Nachhaltigkeit und neues Wachstum.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die diesen Tag ermöglicht haben – den zahlreichen Helferinnen und Helfern, der Baumschule Nicolin, den Stadtbetrieben, der Schutzgemeinschaft deutscher Wald, den Pfadfindern, Sponsoren, Helfern und Besucherinnen und Besuchern.
Ihr Einsatz, Ihre Freude und Ihre Unterstützung haben den Apfelwiesentag zu einem besonderen Erlebnis gemacht.

Am Ende des Tages war klar: Der Apfelwiesentag verbindet Menschen, stärkt das Bewusstsein für unsere Natur und zeigt, wie wertvoll gemeinsames Engagement für Umwelt und Gemeinschaft ist. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Apfelwiesentag – mit neuen Ideen, frischem Apfelsaft und ganz viel Herzblut!

Impressionen vom Apfelwiesentag

Am 21. September ist es wieder soweit - BUND Apfelwiesenfest

Bestimmt etwas für Sie dabei ...

Apfelwiesenfest des BUND auf der Stadtparkinsel!

Am 21. September 2025 feiern wir gemeinsam die Vielfalt unserer Apfelwiese – mit einem bunten Programm für Groß und Klein:

  • Mitmach-Aktionen rund um Natur, Bäume und das 1000-Bäume-Projekt
  • Äpfel sammeln auf der Wiese & Apfelsaft pressen – frisch und lecker!
  • Genuss von hausgemachtem Apfelkuchen in unserer gemütlichen Cafeteria
  • Übergabe der Quiz-Gewinner vom Grevenbroicher Gartentag
  • Spannende Infos & Aktionen mit den Stadtbetrieben und vielen Partnern

Kommen Sie vorbei, packen Sie mit an, probieren Sie sich durch die Vielfalt der Äpfel und genießen Sie einen fröhlichen Tag auf der grünen Stadtparkinsel.

Gemeinsam feiern, genießen – und Zukunft pflanzen! 

BUND beim Feierabendmarkt

Essen, trinken und informieren ...

BUND Mitstreiterinnen am Infostand

Am 27. August war der BUND mit dem „1000 Bäume“-Projekt auf dem Feierabendmarkt in Grevenbroich vertreten.
Am Infostand konnten sich Besucherinnen und Besucher über die Pflanzaktionen und Ziele des Projekts informieren.
Viele Gespräche drehten sich um Klimaschutz, Artenvielfalt und grüne Stadtgestaltung.
Das Projekt stieß dabei auf reges Interesse und positive Resonanz.
Der BUND bedankt sich herzlich für die Unterstützung aus der Region.

Umwelt im Fokus der Bürgermeister-Kandidaten

Bürgermeister-Kandidaten im Umweltgespräch

Die BUND-Ortsgruppe Grevenbroich/Rommerskirchen lud am 16. August auf dem Grevenbroicher Marktplatz die Bürgermeister-Kandidaten von CDU und SPD zu einer Befragung ein. Im Mittelpunkt standen zentrale Umweltthemen wie Baumschutz, Klimafolgen, kommunale Wärmeplanung, Flächenverbrauch und Hochwasserschutz.

Sowohl Tim Heidemann (CDU) als auch Amtsinhaber Klaus Krützen (SPD) stellten ihre Positionen vor – von Verkehr und Radwegen über die umstrittene Ortsumfahrung L361n bis hin zu Fragen rund um Stadtbäume und Neubaugebiete. Auch die Herausforderungen durch den Strukturwandel nach dem Ende der Kraftwerke sowie die zukünftige Entwicklung der Erft spielten eine Rolle.

So sind die Positionen der Kandidaten:

  • Radverkehr & ÖPNV: beide wollen bessere Radwege und einen starken Nahverkehr
  • Ortsumgehung L361n: Heidemann befürwortet den Bau trotz Naturschutzgebiet, Krützen äußert sich deutlich zurückhaltend
  • Baumschutz: Einigkeit über die Bedeutung der über 7.000 Stadtbäume, Konflikt zwischen Pflege und Verkehrssicherheit sehen beide
  • Neubauflächen & Flächenverbrauch: beide setzen auf „Bauen mit Augenmaß“, Krützen betont stärker Renaturierung
  • Hochwasserschutz: Heidemann fordert zusätzliche Vorsorge, Krützen verweist auf die Expertise des Erftverbands
  • Erft-Entwicklung: beide erwarten weniger Wasser, fordern deshalb neue Konzepte für Tourismus und Natur
  • Strukturwandel: Heidemann präsentiert erarbeitete Konzepte, Krützen verweist auf Erfahrungen aus seiner aktuellen Arbeit als Bürgermeister

Die Veranstaltung erfuhr erfreuliches Medieninteresse:
NGZ vom 18.08.2025 :   

epaper2.rp-online.de/api/sharing/article/neussgrevenbroicherzeitung68b6b7b391cac8.46428783-b76c493bed5e2

 

Henning Walther im Gespräch mit dem Bürgermeister Klaus Krützen

Wie hält es die Politik in Grevenbroich mit der Umwelt?

Interessante Antworten der Parteien

Die BUND Ortsgruppe Grevenbroich/Rommerskirchen hat jetzt vor der Kommunalwahl 2005 alle politischen Parteien und Gruppierungen abgeschrieben und um Stellungnahme zu umweltpolitischen Fragestellungen und Problemen in der Region gebeten.
Die folgenden Themenschwerpunkte und Fragestellungen stehen dabei im Vordergrund:

Thema ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr)

Der BUND fordert seit Jahren ein besseres Angebot im Nahverkehr. Geplant ist ein Busring-System und ein neues Radwegenetz. Außerdem soll der Autoverkehr reduziert werden – durch mehr Fußgängerzonen, Tempo-30-Zonen und mehr Grünflächen anstelle von Parkplätzen. Das Ziel ist weniger Lärm, weniger Abgase und mehr Sicherheit.

Frage:
Wie wollen Sie den Nahverkehr in Grevenbroich verbessern? Welche konkreten Schritte planen Sie?

Thema Kommunale Wärmeplanung

Die Stadt Grevenbroich hat mit der NEW-Netz eine Gesellschaft gegründet, um die Wärmeversorgung zu planen. Der BUND kritisiert, dass dabei zu sehr auf Gewinn geachtet wird und zu wenig auf Klimaschutzziele. Auch die Eigentümer von Häusern und Wohnungen werden zu wenig einbezogen.

Frage:
Wie ist Ihre Haltung zur Wärmeplanung? Wie wollen Sie die Gesellschaft so steuern, dass sie sowohl den Bürgern als auch dem Klimaschutz dient?

Thema Baumschutz

Bäume verbessern das Klima in der Stadt, bieten Lebensraum für Tiere und machen das Stadtbild schöner. Der BUND bemängelt, dass Bäume nicht ausreichend geschützt werden und oft zu wenig Platz haben, um alt und groß zu werden.

Frage:
Wie wollen Sie den Schutz von Bäumen verbessern? Planen Sie, mehr Bäume in der Innenstadt zu pflanzen? Haben Sie ein konkretes Ziel für Ihre Amtszeit?

Thema Bürgerbeteiligung

Bürger dürfen oft nur dann mitreden, wenn es gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Beteiligung ist wenig attraktiv und zu stark von Interessengruppen geprägt.

Frage:
Welche neuen Beteiligungsformen wollen Sie einführen, damit Bürger sich aktiver einbringen können?

Thema Flächenverbrauch

In NRW werden jeden Tag etwa 10 Hektar Naturflächen zugebaut. Das schadet Pflanzen und Tieren. Der BUND fordert: Keine neuen Bauflächen, ohne alte Flächen zu entsiegeln. Alte Industriebrachen und vorhandene Gebäude sollen besser genutzt werden.

Frage:
Sind Sie für ein Ziel von 0 % neuer Flächenversiegelung? Welche Maßnahmen wollen Sie im Stadtrat vorschlagen?

Thema Artenschutz

Städte bieten wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Doch Lichtverschmutzung, Glasfassaden und fehlende Brutplätze gefährden viele Arten. Der BUND fordert weniger Lichtverschmutzung, Schutzmaßnahmen an Glasfassaden, mehr Dach- und Fassadenbegrünung und ein Verbot von Schottergärten.

Frage:
Wie wollen Sie den Artenschutz in Grevenbroich fördern?
Welche messbaren Ziele setzen Sie sich?

 

Die Positionen der politischen Parteien und Gruppierungen zu umweltpolitischen Themen bei der Kommunalwahl

Der BUND fragt - die Parteien antworten

Der BUND Grevenbroich hat Fragen zu umweltpolitischen Themen an die Parteien zur Kommunalwahl im September verschickt.
Hier die Antworten:



Thema:  ÖPNV

Wie wollen Sie den Nahverkehr in Grevenbroich verbessern? Welche konkreten Schritte planen Sie? Sind Sie bereit, Flächen für den Individualverkehr zu entnehmen und umzuwandeln?

 

Grevenbroich Gemeinsam Verändern:

Der ÖPNV in Grevenbroich muss leistungsfähiger, klimafreundlicher und bezahlbarer werden. Wir unterstützen den Ausbau eines Busring-Systems, das alle Stadtteile miteinander verbindet – auch über die Stadtgrenzen hinweg. Zudem setzen wir uns für bessere Taktzeiten, eine direkte Anbindung an die Bahnhöfe und die Einführung eines flexiblen Rufbus-Systems ein.
Wir befürworten eine verkehrsberuhigte Innenstadt mit mehr Grün und Aufenthaltsqualität. Ja – Flächen des Autoverkehrs wollen wir zurückbauen, wenn sie sinnvoll für Radwege, Grünflächen oder Aufenthaltsräume genutzt werden können. Weniger Lärm, weniger Abgase und mehr Sicherheit sind klare Ziele der GGV.

 

Die Grünen

Wir begrüßen die Pläne für eine Neuausrichtung des Busnetzes ausdrücklich und sehen es als wichtigen Schritt für eine bessere Erreichbarkeit der Ortsteile untereinander.

Unser Ziel ist ein verlässlicher, getakteter Nahverkehr, der auch abends, am Wochenende und für Schüler*innen funktioniert. Dazu gehören:
•             Busverbindungen im 30-Minuten-Takt in alle Ortsteile
•             Echte Umsteigeknoten mit wettergeschützten Wartezonen und Fahrradabstellanlagen
•             Ausbau der Barrierefreiheit an allen Haltestellen
•             Prüfung eines flexiblen On-Demand-Systems für ländliche Bereiche
•             Integration der Radinfrastruktur: sichere, durchgängige Radwege, Radstationen und Bike-Sharing

Ja, wir sind bereit, dem Autoverkehr Flächen zu entziehen, wenn dadurch mehr Aufenthaltsqualität, Sicherheit und Klimaschutz entstehen – z. B. durch neue Fußgängerzonen, Umwandlung von Parkplätzen in Grünflächen oder durchgehende Radwege. Aber: Die Umwandlung muss konsensual, sozialverträglich und mit Beteiligung der Bürger*innen erfolgen.

 

Die Linke

Die Linke in Grevenbroich fordert eine bessere ÖPNV-Anbindung, kürzere Taktzeiten und Anruf-Sammel-Taxis sowie den Ausbau von Radwegen, Förderung von Fahrradstraßen, Bikesharing und Tempo30-Zonen.

 

SPD

In den letzten Jahren haben wir wichtige Schritte unternommen, um den Nahverkehr in Grevenbroich zu verbessern:

Die Fahrradstraße an der Karl-Oberbach-Straße wurde bereits eröffnet, weitere Radschnellwege entlang der Erft und in Richtung der umliegenden Städte sind in Planung. Wir arbeiten an einem Ringbussystem, das alle Stadtteile verbindet, ergänzt durch Schnellbuslinien, Rufbus-Angebote und kleinere Fahrzeuge für schwächer frequentierte Strecken. Mein Ziel ist es, den Busverkehr deutlich enger zu takten, auch an Wochenenden und komplett auf alternative Antriebe umzustellen. Für barrierefreie Bushaltestellen investieren wir allein in den kommenden Jahren rund 5,5 Millionen Euro. Ich bin bereit, Flächen zugunsten von Radwegen, Fußgängerbereichen und Grünanlagen umzuwidmen – damit erhöhen wir Sicherheit, reduzieren Lärm und verbessern die Aufenthaltsqualität.

 

CDU

• Verbesserung des Bus- und Bahnangebots: Ich setze mich für eine bessere Taktung, schnellere Anschlussverbindungen und einen echten Busring ein, der auch Stadtteile ohne eigenen Bahnhof regelmäßig und zuverlässig anbinden soll. Ziel ist ein Angebot, das für deutlich mehr Menschen als echte Alternative zum Auto attraktiv wird.
• Barrierefreiheit und Seniorenfreundlichkeit: ÖPNV-Angebote werden so gestaltet, dass auch mobilitätseingeschränkte Menschen problemlos teilhaben können (niedrigschwellige Haltestellen, barrierefreie Fahrzeuge).
• Umstellung von Flächen: Ich bin bereit, bestimmte Flächen langfristig vom ruhenden Verkehr (Parkplätze) für neue Mobilitätsangebote und öffentliche Aufenthaltsräume umzunutzen, etwa für Radabstellanlagen, Carsharing-Plätze oder Begrünungen. Auch eine Ausweitung von Fußgängerbereichen an geeigneten Stellen ist Teil meiner Agenda.
• Neue Mobilitätsformen verknüpfen: Überdachte Fahrradstationen, sichere Abstellplätze und Sharing-Angebote (Fahrrad, Auto) sind Bestandteil eines nachhaltigen Mobilitätsnetzes.
• Entlastung der Innenstadt vom Durchgangs- und Parksuchverkehr durch gezieltes Verkehrsmanagement und die Schaffung neuer Aufenthaltsflächen: Ich sehe es als notwendig, mutig Piloten für intelligente Verkehrsberuhigung, mehr Grün und den Rückbau versiegelter Parkfläche zu starten – aber immer unter enger Einbindung der betroffenen Bürger und Gewerbetreibenden, um tragfähige Kompromisse zu finden.

 

Mein Grevenbroich

Der Stadtbus in Grevenbroich ist verbesserungswürdig. Gerade was Verbindungen und Taktung betrifft, gibt es noch Luſt nach oben. Die Ratskooperation aus SPD, Bündnis90/Die Grünen und Mein Grevenbroich hat deshalb den Auſtrag erteilt, das Bus-System in der Stadt komplett neu auszurichten. Ziel ist ein ÖPNV, der sich an den Bedürfnissen der Bürger orientiert. Es geht um mehr Verbindungen, eine bessere Taktung und günstigere Ticketpreise.
Barrierefreie Haltestellen: Es geht um die Modernisierung der Haltestellen mit Sitzgelegenheiten, Beleuchtung und Fahrradabstellplätzen, um den Komfort und die Zugänglichkeit zu erhöhen. Die Stadt Grevenbroich arbeitet daran, einen Großteil der Bushaltestellen im Stadtgebiet barrierefrei umzubauen. Der Umbau ist für das Frühjahr 2026 geplant ist. Ziel ist es, den Fahrgästen, insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität, einen sicheren und komfortablen Zugang zum öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen.
Digitalisierung und Echtzeit-Informationen: Die Einführung von Apps und digitalen Informationstafeln, die Fahrpläne, Verspätungen und alternative Routen in Echtzeit anzeigen, ist ein wichtiges Service-Angebot für die Fahrgäste und sollte gemeinsam vorangebracht werden.
Förderung nachhaltiger Verkehrsmittel: Der Ausbau von Radwegen und Fahrradabstellplätzen an Haltestellen muss mit Konsequenz weiterbetrieben werden , um den Umstieg auf das Fahrrad zu erleichtern und den Autoverkehr zu reduzieren. Auch der Neubau einer Bike & Ride-Station am Bahnhof in Grevenbroich ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung nachhaltiger Verkehrsmittel.
Verkehrsberuhigung und Umweltzonen: Die Schaffung von mehr Shared-Space- und Tempo-30-Zonen sind Maßnahmen, um die Lebens- und Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den ÖPNV attraktiver zu machen. Die Handlungsempfehlungen des Lärmaktionsplans, z.B. bei der Ausweisung von Tempo 30 werden schon jetzt konsequent umgesetzt, z.B. an der Rheydter Straße.
Bürgerbeteiligung: Einbindung der Einwohnerinnen und Einwohner in die Planung und Verbesserung des Nahverkehrs, um die Betroffenen zu Beteiligten zu machen, erfolgt in vielerlei Hinsicht bereits heute und wird auch Morgen ein wichtiges Instrument sein, um für mehr Akzeptanz zu sorgen.

 

Thema: Kommunale Wärmeplanung

Wie ist Ihre Haltung zur Wärmeplanung? Wie wollen Sie die Gesellschaſt so steuern, dass sie sowohl den Bürgern als auch dem Klimaschutz dient? Wie wollen Sie die Abwärme der Hyperscaler klimaneutral nutzen?

 

Grevenbroich Gemeinsam Verändern

Die Wärmeversorgung darf nicht allein dem Gewinnstreben untergeordnet werden. Für uns steht fest: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit müssen Leitplanken der Wärmeplanung sein.
Die Beteiligung der Bürger:innen ist für uns zentral – wir fordern regelmäßige öffentliche Informationsrunden, eine unabhängige Energieberatung und klare Transparenz bei der Arbeit der Gesellschaft mit NEW-Netz.
Zur Nutzung industrieller Abwärme, etwa von Hyperscalern: Diese darf nur dann in die Planung einfließen, wenn sie nachweislich klimaneutral erfolgt – z. B. über geschlossene Kreisläufe, ohne zusätzliche CO₂-Emissionen.

 

Die Grünen

Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein der Klimapolitik. Wir befürworten die Beteiligung der NEW, weil die Stadt Grevenbroich aktuell weder die personellen noch die finanziellen Ressourcen hat, um diese komplexe Aufgabe allein zu stemmen.
Entscheidend ist aber: Die Richtung muss von der Stadt vorgegeben werden – nicht vom Energieversorger. Genau deshalb braucht es starke Grüne im Rat.
Wir setzen uns dafür ein, dass:
•             klare Klimaziele und nicht allein wirtschaftliche Interessen die Planung bestimmen
•             öffentliche Kontrolle über die Wärmenetze erhalten bleibt
•             Transparenz und Bürgerbeteiligung verbindlich und wirksam umgesetzt werden
•             soziale Aspekte wie faire Anschlusskosten und Förderberatung von Anfang an mitgedacht werden

Zur Abwärme von Rechenzentren gilt für uns: Nutzung ja – aber nur, wenn die Betreiber ihre Anlagen klimaneutral betreiben und sich verbindlich zur Einspeisung in die kommunale Wärmeversorgung verpflichten. Wir wollen keine Greenwashing-Projekte, sondern belastbare Lösungen im Sinne von Klimaschutz und öffentlicher Daseinsvorsorge.

 

Die Linke

- Die Linke in Grevenbroich ist nicht auf Gewinn aus, sondern will Klimaschutzziele u. a. des BUND umsetzen.
- Die Linke fordert, dass die Gesellschaft mit NEW-Netz mehrheitlich zur Stadt Grevenbroich gehört.
- Eigentümer von Häusern und Wohnungen müssen in die Planung mit einbezogen werden.
- Die Linke fordert die Schaffung einer Infrastruktur (Wärmetauscher und Wasserleitungen) wie z. B. in Finnland, wo Abwärme aus Rechenzentren für Strom und Wärme genutzt wird – ein effizientes Modell für nachhaltige Energiewende und Kostensenkung.
- Fernwärme gibt es in Frimmersdorf und Neurath. Die Linke fordert den Erhalt und Ausbau der vorhandenen Fernwärmenetze und die Nutzung der Abwärme des geplanten Landesrechenzentrums im ehemaligen Kraftwerk Frimmersdorf.

 

SPD

Die kommunale Wärmeplanung ist für mich ein zentrales Instrument, um Klimaschutz und soziale Verantwortung zu verbinden. Wir werden die Gesellschaft so steuern, dass Klimaziele Vorrang haben und die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einbezogen werden. Besonders wichtig ist mir, Potenziale wie die Abwärme von Rechenzentren zu nutzen. Hierzu laufen Gespräche, um diese Energie klimaneutral ins Fernwärmenetz einzuspeisen.
Unsere städtischen Gebäude sollen bis 2030 klimaneutral beheizt werden. Dafür setzen wir bereits auf Photovoltaikanlagen, LED-Umrüstung und energetische Sanierungen an Schulen und Turnhallen.

 

CDU

• Klimaziele ins Zentrum stellen:
Ich unterstütze eine kommunale Gesellschaft, die sich an Klimaneutralität und Bürgerinteresse orientiert, nicht primär an Gewinnmaximierung. Die Steuerung muss durch transparente Zielvorgaben im Gesellschaftsvertrag sowie durch Beteiligung des Stadtrats und der Bürgerschaft korrigiert werden.
• Einbindung der Hauseigentümer:
Eigentümer müssen von Anfang an informiert und mitgenommen werden. Ich strebe regelmäßige Dialogforen, Beratungsangebote und ggf. auch Modellprojekte im Quartier an.
• Abwärmenutzung von Rechenzentren (Hyperscalern):
Die konsequente Nutzung der Abwärme etwa vom Microsoft-Rechenzentrum muss verbindlicher Bestandteil jedes neuen städtebaulichen Vertrags werden. Ich werde mich für Pilotprojekte einsetzen, bei denen die Abwärme in Nahwärmenetze eingespeist wird, um quartiersweise Wohnungen, Schulen und Gewerbe klimafreundlich zu heizen.
• Förderung von Solarthermie und Geothermie als Ergänzung:
Die Gesellschaft sollte verstärkt auf innovative, regenerative Wärmequellen setzen und auch kleine dezentrale Lösungen fördern.

 

Mein Grevenbroich

Wichtige Schritte und Ziele der Wärmeplanung in Grevenbroich:
1. Gründung der NEW Smart Grevenbroich GmbH:
Diese neue Gesellschaſt ist zentral für die Wärmeplanung. Sie soll das Potenzial der Abwärme von Rechenzentren erschließen und über ein eigenes Netz für Bürger und Gewerbe bereitstellen. Die effiziente Nutzung von Abwärme aus nahegelegenen Rechenzentren ist ein wichtiges Element der Strategie. Die gesetzlichen Vorgaben sehen bereits vor, dass diese mindestens 20 Prozent ihrer Abwärme zur Verfügung stellen müssen.
2.Rolle der Stadt:
Die Stadtverwaltung von Grevenbroich arbeitet in der Planung eng mit der NEW und anderen Partnern zusammen, um die Wärmeversorgung für die Bürger: innen auch in der Zukunſt zu sichern.
3.Beteiligung der Bevölkerung:
Die Stadt Grevenbroich betreibt die aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, sowie von Energieversorgungsunternehmen und Wärmenetzbetreibern, um die Wärmeplanung gemeinsam zu gestalten.
4.Klimaschutzkonzept:
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzepts wurden Maßnahmen zur Vermeidung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen entwickelt, die in die Wärmeplanung einfließen. Von Beginn an haben wir uns dabei mit Vorschlägen eingebracht. Auch hier waren interessierte Bürger: innen eingeladen sich zu beteiligen.

 

Thema: Baumschutz

Wie wollen Sie den Schutz von Bäumen verbessern? Planen Sie, mehr Bäume in der Innenstadt zu pflanzen? Haben Sie ein konkretes Ziel für Ihre Amtszeit?

Grevenbroich Gemeinsam Verändern

Die GGV fordert eine starke Baumschutzsatzung mit klaren Pflanzverpflichtungen. Bäume sind keine Dekoration, sondern aktive Klimaschützer.
Wir wollen in der Innenstadt jährlich mindestens 100 neue Stadtbäume pflanzen, vorrangig klimaresistente Arten. Ziel ist ein zusammenhängendes, gepflegtes Stadtgrün – auch mit Hilfe eines digitalen Baumkatasters.
Bei städtischen Bauvorhaben soll künftig gelten: Erhalt vor Ersatz – und bei Fällungen ein verbindlicher Nachpflanzungsplan.

 

Die Grünen

Wir haben im Rat die erste wirklich wirksame Baumschutzsatzung für Grevenbroich durchgesetzt – ein überfälliger Schritt. Aber das reicht nicht. Für uns ist klar:
•             Mehr Raum für Straßenbäume: breitere Baumscheiben, keine Verdichtung mit Beton oder Pflaster
•             Jährliches Aufforstungsprogramm mit neuen Bäumen im gesamten Stadtgebiet
•             Städtische Grundstücke sollen bei jeder Neuplanung einen festen Anteil für Bäume und Begrünung vorsehen
•             Transparenz bei Baumfällungen – durch öffentliches Baumkataster und klare Ersatzpflanzungspflichten

 

Die Linke

- Ja, die Linke fordert mehr als 1.000 Bäume.
- Die neuen Bäume müssen klimaresistent sein.

 

SPD

Mit dem neuen Baum- und Grünflächenkataster haben wir eine solide Grundlage geschaffen, um den Schutz und die Pflege unseres Baumbestands zu sichern. Wir pflanzen jedes Jahr hunderte neue an die Klimakrise angepasste Bäume – auch in den Ortszentren.
Projekte wie die „Kühle Meile“ und die Fassadenbegrünung im Rahmen von „50 Grüne Häuser“ verbessern das Stadtklima nachhaltig. Bestehende Bäume werden durch strengere Schutzmaßnahmen und ausreichend Wurzelraum gesichert.

 

CDU

• Überarbeitung der Baumschutzsatzung:
Ich setze mich für eine konsequente Verschärfung und verbindliche Kontrolle des Baumschutzes in Grevenbroich ein. Jede geplante Fällung muss transparent öffentlich gemacht und durch fachliche Argumente gestützt werden.
• Mehr Bäume für Innenstadt und Quartiere:
Für jede größere Baumaßnahme strebe ich eine Netto-Zunahme an Straßenbäumen an. Mein Ziel ist mindestens 500 zusätzliche Stadtbäume in der Innenstadt und in Siedlungsbereichen in der kommenden Wahlperiode (je nach Flächenverfügbarkeit).
• Bessere Pflege und Wasserversorgung:
Ich mache mich für ein systematisches Pflegekonzept bei Jungbäumen stark (Gießpatenschaften, Bewässerungstechnologien).
Klimabaumpflanzprogramme:
Bei allen Stadtumbaumaßnahmen (Straßen, Plätze, Quartiere) wird das Prinzip „Mehr Grün vor Grau“ verfolgt – also Nachpflanzung über Fällung hinaus und Neubepflanzung bislang versiegelter Bereiche.
• Bürgerinitiativen unterstützen:
Bürger sollen aktiv Baumpatenschaften übernehmen und können sich an Pflanzaktionen beteiligen.

 

Mein Grevenbroich

Grevenbroich verfügt schon jetzt über ein Baumschutzkataster. Das Kataster dient der Erfassung und Verwaltung aller geschützten Bäume in Grevenbroich. Es enthält Informationen zu jedem geschützten Baum, wie Baumart, Standort, Stammumfang und Zustand. Die Stadtbetriebe Grevenbroich sind für die Führung und Pflege des Katasters zuständig. Das Kataster hilſt auch, den Baumschutz bei Bauvorhaben sicherzustellen, indem es Informationen über geschützte Bäume aufzeigt. Es ist ein wichtiges Werkzeug für die Pflege und Erhaltung des Baumbestandes.
Aktuell sind fast 5.000 Bäume im Kataster erfasst, was schätzungsweise mehr als ein Drittel des gesamten Baumbestandes in Grevenbroich ausmacht. Alle neu gepflanzten Bäume sollen zukünſtig ebenfalls in das Kataster aufgenommen werden.
Grevenbroich fördert seit langem Baumpatenschaſten, bei denen Bürger, Vereine oder Unternehmen die Pflege von Baumscheiben übernehmen können.
Es gibt eine Baumschutzsatzung, die das Fällen oder Beschneiden von geschützten Bäumen regelt und Genehmigungen erfordert.
Bezüglich der Frage, ob mehr Bäume in der Innenstadt gepflanzt werden sollen: ein klares JA! Mehr Bäume in der Innenstadt verbessern das Stadtklima, spenden Schatten, schaffen Aufenthaltsqualität und werten das Stadtbild insgesamt auf.
Viele Städte setzen bereits auf zusätzliche Baumpflanzungen in urbanen Bereichen, um die Lebensqualität zu erhöhen. Wir setzen uns dafür ein , dass solche Maßnahmen auch in der Grevenbroich Innenstadt umgesetzt werden.

 

Thema: Bürgerbeteiligung

Welche neuen Beteiligungsformen wollen Sie einführen, damit Bürger sich aktiver einbringen können? Wie wollen Sie die Bürger zur Teilnahme bewegen.

 

Grevenbroich Gemeinsam Verändern

Für uns ist echte Bürgerbeteiligung keine Pflichtübung, sondern ein Grundpfeiler demokratischer Stadtentwicklung. Wir schlagen vor:

  • digitale Beteiligungsplattformen mit einfachen Rückmeldemöglichkeiten,
  • Bürgerwerkstätten zu Umweltthemen,
  • und feste Beteiligungsbudgets, über die Stadtteile selbst entscheiden können.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, setzen wir auf transparente Kommunikation, niedrigschwellige Formate und die Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und Nachbarschaftsgruppen.

 

Die Grünen

Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Bestandteil demokratischer Stadtentwicklung – gerade bei komplexen Themen wie Mobilität, Klimaanpassung oder Stadtplanung.
In Grevenbroich gab es bei wichtigen Projekten wie den Rahmenplänen im Bahnhofsumfeld, in der Innenstadt oder beim ISEK Flutgraben bereits Beteiligungsformate, die offen und niedrigschwellig gestaltet waren. Dass sie teilweise nur schwach angenommen wurden, zeigt: Es liegt nicht allein an den Formaten, sondern auch daran, wie Bürger*innen aktiviert und motiviert werden können.
Wir wollen die Beteiligungskultur weiterentwickeln – nicht als Ersatz für Entscheidungen, sondern als Ergänzung zur politischen Arbeit. Unsere Vorschläge:
•             Verlässliche, wiederkehrende Formate auf Ortsteilebene, z. B. Stadtteilforen oder lokale Bürger*innenräte
•             Digitale Beteiligungsplattform, die auch zwischen Projekten zur Verfügung steht
•             Niedrigschwellige, lebensnahe Formate: Stadtteilspaziergänge, Beteiligung an Schulen, mobile Infopoints
•             Bei großen Projekten: Kombination aus digitaler und persönlicher Beteiligung, auch mit Unterstützung durch zivilgesellschaftliche Organisationen.
Ziel ist eine konstruktive Beteiligungskultur, bei der sich mehr Menschen trauen, ihre Perspektiven einzubringen – unabhängig von Vorwissen, Sprache oder Bildungsgrad.

 

Die Linke

- Oft finden Veranstaltungen zu Zeiten statt, wo viele Bürger berufstätig sind. Das müssen wir ändern.
- Alle Formen der Kommunikation müssten zur Verfügung gestellt und genutzt werden (Brief, Internet, Face-to-Face, Stadtteil-Treffen).

 

SPD

Ich setze bereits auf direkte und digitale Beteiligung: Neben unzähligen Gesprächen und Begegnungen vor Ort bieten wir mit dem Mängelmelder auch eine einfach Möglichkeit zur Beteiligung an. Mit der neuen GVApp wollen wir eine Plattform schaffen, über die Bürger nicht nur informiert werden, sondern sich auch noch unkomplizierter und ortsunabhängig einbringen können – etwa durch Beteiligungen an Umfragen oder Projektplanungen.
Unser Masterplan „Kraftwerksdörfer“ zeigt, wie Bürgerbeteiligung jetzt schon funktioniert: Zum Beispiel erhält Frimmersdorf mit dem neu gestalteten Kirchplatz St. Martin eine grüne, barrierefreie Dorfmitte. Alles geplant und beraten in Workshops mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neurath bekommt einen neuen, verkehrsberuhigten Peter-Kauertz-Platz als echtes Zentrum.

 

CDU

• Echter Bürgerhaushalt:
Einrichtung eines Bürgerhaushalts, bei dem Grevenbroicher kontinuierlich über einen festgesetzten Etat für kleine bis mittlere Projekte direkt mitentscheiden.
• Wettbewerbe und Abstimmungen für Geschäftsideen:
Wettbewerbe zur Belebung der Innenstadt (z. B. Pop-up-Stores), bei denen Bürger und Jury die besten Konzepte mit auswählen. Startzuschüsse und gezielte Bürgerbeteiligung werden dazu öffentlich und einfach zugänglich ausgeschrieben.
• Bürgerräte/Bürgerforen zu Schwerpunktthemen:
Temporäre, per Losverfahren ausgeloste Bürgerräte mit verbindlicher Auswertung im Stadtrat (mitberichtende Fachleute, öffentliche Debatten).
• Niederschwellige Angebote:
Mobile Bürgersprechstunden, Stadtteil-Cafés, Kinder- und Jugendforen, digitale Plattformen – ergänzt durch regelmäßige Rückmeldung, was aus Ideen und Vorschlägen geworden ist.
• Verbindlicher jährlicher Beteiligungsbericht:
Offene Darstellung, wie viele Bürger beteiligt waren, was daraus umgesetzt wurde und wie laufende Beteiligung funktionieren soll.
Ich will Beteiligung als gelebten Alltag und nicht als gelegentliche Pflichtübung etablieren.

 

Mein Grevenbroich

Grundsätzlich sagen wir: wir müssen die Betroffenen zu Beteiligten machen. Nur wer mitreden und mitgestalten kann wird sich mit seiner Stadt identifizieren und auf sie „aufpassen“.
Es gibt bereits eine Vielzahl von Beteiligungsformaten in unser Stadt: Workshops, z.B. bei der Erstellung von Rahmenplanungen (Innenstadt und Bahnhofsquartier), Online-Befragungen, z.B. beim Mobilitätskonzept oder der Zielbildentwicklung für unsere Innenstadt, konkrete Beteiligungsformate für junge Menschen, z.B. im Rahmen der Entwicklungen für junge Menschen im Flutgrabenviertel, Diskussionsforen in der Alten Feuerwache zur Stadtentwicklung der Zukunſt.
Im Rahmen unserer Stadtteilspaziergänge kommen wir mit vielen Bürgern vor Ort ins Gespräch. Dabei haben die Bürger:innen Gelegenheit sich mit ihren Ideen einzubringen. Durch offene Mitgliederversammlungen und offene Fraktionssitzungen bieten wir weitere Möglichkeiten zur Teilhabe.
Die Teilhabe junger Menschen an allen sie betreffenden Entscheidungen rückt zurecht immer stärker in den Fokus von Politik, Verwaltung und Gesellschaſt. Kinder und Jugendlichen sollen im Idealfall bei allen Fragen – insbesondere junge Menschen betreffend – aber auch zu Themen darüber hinaus, z.B. Bauleitplanung, Stadtentwicklung, Schulentwicklung, etc. in die kommunalen Entscheidungsprozesse eingebunden werden.
Deshalb haben wir die Verwaltung im März 2023 beauſtragt zu prüfen, inwieweit Maßnahmen ergriffen werden können, um Jugendliche beratend, ohne Stimmrecht an Ausschusssitzungen teilnehmen zu lassen.
Wir können die Bürger:innen nur einladen zu Stadtgestaltern zu werden und sich zu beteiligen. Inwieweit sie diese Einladung annehmen und bereit sind Lebenszeit zu investieren, entscheiden die Bürger:innen am Ende selbst.

 

Thema: Flächenverbrauch 


Wollen Sie die Neuversiegelung reduzieren und können Sie sich ein Ziel von 0 % neuer Flächenversiegelung vorstellen? Welche Maßnahmen wollen Sie im Stadtrat vorschlagen?

Grevenbroich Gemeinsam Verändern

Wir sagen klar: Erst entsiegeln, dann neu planen. In Grevenbroich sollen künftig keine neuen Bauflächen ausgewiesen werden, ohne dass gleichzeitig versiegelte Flächen zurückgebaut oder umgewandelt werden.
Unser langfristiges Ziel: 0 % Netto-Neuversiegelung.
Wir wollen eine Flächenstrategie, die gezielt auf Innenentwicklung, Brachflächennutzung und grüne Umbauprojekte setzt. Im Stadtrat werden wir entsprechende Maßnahmen beantragen – auch zur sozialverträglichen Umnutzung alter Gewerbeflächen.

 

Die Grünen

Wir halten nichts von Versprechungen, die sich nicht einlösen lassen. Fakt ist: In Grevenbroich werden bis 2030 über 1800 zusätzliche Wohnungen benötigt, bis 2040 sogar rund 3600 neue Wohnungen. Das wird nicht ohne einen gewissen Flächenverbrauch möglich sein. Ein Ziel von 0 % Neuversiegelung ist unter diesen Bedingungen nicht realistisch – und wir halten es für unredlich, der Öffentlichkeit das Gegenteil zu suggerieren.

Was wir versprechen können: Wir werden uns für eine nachhaltige, sozial gerechte und klimagerechte Flächenpolitik einsetzen. Dazu gehört:
•             Innenentwicklung vor Außenentwicklung: Vorrang für Nachverdichtung, Umnutzung und Aufstockung
•             Flächensparende Bauweisen, z. B. mehrgeschossiger Wohnungsbau mit guter Aufenthaltsqualität
•             Bebauung nur bei klarer Bedarfslage und nachvollziehbarer Abwägung
•             Kompensationsmaßnahmen und Entsiegelung an anderer Stelle, wo immer möglich
•             Keine neuen Gewerbegebiete ohne ökologische Ausgleichskonzepte

Wir werden auf minimalen Flächenverbrauch bei maximaler Gemeinwohlorientierung drängen – und für mehr Transparenz bei der Abwägung von Wohnraum, Klima- und Naturschutz sorgen.

 

Die Linke

- Die Linke würde gerne die Neuversiegelung reduzieren. Wir sind aber auch der Meinung, dass dringend Sozialwohnungen gebraucht und gebaut werden müssen.
- Alte Industrieflächen, die nicht mehr benötigt werden, müssten entsiegelt werden.

 

SPD

Es stimmt, dass in Deutschland nach dem Bundes- und Landesnaturschutzgesetz für jede genehmigungspflichtige Versiegelung Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen sind. Das bedeutet: Wird Acker- oder Naturboden bebaut, müssen gleichwertige Ausgleichsflächen geschaffen oder andere ökologische Maßnahmen umgesetzt werden. Ist ein direkter Ausgleich nicht möglich, erfolgt eine zweckgebundene Ersatzgeldzahlung für Naturschutzprojekte. Diese Regelung hilft, ökologische Schäden abzumildern – sie verhindert jedoch keine Neuversiegelung.
Für mich gilt deshalb der Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“. Wir wollen den Flächenverbrauch deutlich reduzieren und neue Bauflächen nur dann ausweisen, wenn an anderer Stelle entsiegelt wird. Vorrang haben dabei die Nutzung von Industriebrachen, Kraftwerksarealen oder anderen bereits bebauten Flächen. Mein Ziel ist es, die Neuversiegelung langfristig deutlich zu senken und gleichzeitig die Lebensqualität zu steigern – durch Grünanteile, Spiel- und Freiflächen in allen neuen Quartieren.

 

CDU

•Klare Priorität für Innenentwicklung:
Mein Ziel ist es, den Flächenverbrauch massiv zu senken und mittelfristig möglichst bei 0 % Neuversiegelung zu landen. Jede neue Versiegelung muss mit einer Entsiegelung und Renaturierung an anderer Stelle verbunden werden.
• Nachnutzung vor Neubau:
Leerstehende Industrieflächen, Brachflächen und vorhandene Bestandsgebäude werden zuerst angegangen, bevor weitere Neubaugebiete auf die grüne Wiese kommen.
• Städtischer Flächenpool:
Aufbau eines Flächenkatasters für Umnutzung und Sanierung, vorrangig für Wohn- und Gewerbeflächen.
• Förderung von Dach- und Fassadenbegrünung und Entsiegelungsprämien:
Anreize für Eigentümer und Unternehmen zur Umwandlung von versiegeltem in begrüntes Areal, Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln.
• Intelligente Nachverdichtung und neue Wohnkonzepte:
Dachgeschossausbauten, Umnutzung leerstehender Läden und Gebäude für Wohnen/soziale Infrastruktur sollen Vorrang haben.

 

Mein Grevenbroich

Das Ziel einer 0 % neuen Flächenversiegelung ist sehr ambitioniert und würde bedeuten, dass wir ausschließlich bestehende Flächen umnutzen und intensivieren, ohne neue Flächen zu versiegeln.
Vor dem Hintergrund des u.a. dringend benötigten Wohnraums wird eine 0% Flächenversiegelung deshalb nach aktueller Faktenlage nicht umsetzbar sein.

Folgende Maßnahmen haben wir in der Vergangenheit bereits vorgeschlagen, um zusätzlichen Flächenversiegelungen entgegenzuwirken und verfolgen diese weiter:
Förderung der Innenentwicklung: Bestehende Gebäude und Flächen intensiver nutzen, z.B. durch Nachverdichtung. Bereits 2017 haben wir angeregt, dass sich die Verwaltung mit dem Projekt „Klushuizen Rotterdam“ befasst.
Hierbei werden vernachlässigte Häuser in Zentren und Ortsteilen, deren Sanierung für die Eigentümer eine zu große Belastung darstellt, aufgekauſt und im unsanierten Zustand zu günstigen Konditionen weiterverkauſt an Menschen, die sich im Gegenzug verpflichten, die Wohnungen zu renovieren und drei Jahre lang selbst zu bewohnen.
Bis 2023 waren solche Maßnahmen vor dem Hintergrund der Haushaltssicherung nicht möglich, jetzt eröffnen sich dafür möglicherweise neue Perspektiven.
Renaturierung, Entsiegelung und verstärkte Nutzung von Flächen im Bestand: Hierzu haben wir im Juli 2025 beantragt, dass ein stadtweites Entsiegelungskonzept zu erstellen und umzusetzen ist.
In diesem Konzept sollen die Entwicklung der Flächennutzung und insbesondere der Flächenversiegelung im Bereich der Siedlungs- und Verkehrsflächen beschrieben und die Probleme der Versiegelung und der Nutzen der Entsiegelung aufgezeigt werden. Weiterhin wurde die Verwaltung beauſtragt, ein geeignetes Informationsangebot für Eigentümer*innen privater versiegelter Flächen über die zur Verfügung stehende Förderungen des Bundes und des Landes aufzubauen. Ferner soll bei zukünſtigen Planungen von Gebäuden oder Gebäudeerweiterungen auf erschlossenen Grundstücken stets geprüſt werden, ob die bereits versiegelte Fläche verringert werden können. Hierzu sollen auch nicht überbaute Flächen auf den entsprechenden Grundstücken analysiert und geprüſt werden.
Anreize für private Eigentümer: Die Beratung bei Förderprogrammen für die Begrünung von Dächern, Hofflächen und Gärten und Unterstützung bei der Umsetzung muss weiter ausgebaut werden.

 

Thema: Artenschutz

Wie wollen Sie den Artenschutz in Grevenbroich fördern? Welche messbaren Ziele setzen Sie sich?

Grevenbroich Gemeinsam Verändern

Die Stadt kann viel für den Artenschutz tun – mit überschaubarem Aufwand. Wir fordern:

  • ein Programm zur Reduktion der Lichtverschmutzung,
  • verpflichtende Schutzmaßnahmen bei neuen Glasfassaden,
  • Begrünungsoffensiven für Dächer, Fassaden und Bushaltestellen,
  • sowie ein konsequentes Verbot neuer Schottergärten.

Ein messbares Ziel der GGV ist: 50 % aller geeigneten städtischen Dächer sollen bis 2030 begrünt sein. Außerdem wollen wir jährlich mindestens 20 neue öffentliche Blühflächen und Insektenhabitate anlegen.

 

Die Grünen

Städte sind wichtige Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen. Unser Ziel: Grevenbroich wird biodivers.

Unsere Maßnahmen:
•             Lichtverschmutzung reduzieren durch intelligente, tierfreundliche Beleuchtung
•             Begrünungspflichten für Neubauten: Dach- und Fassadenbegrünung bei öffentlichen Gebäuden, Förderung für Privathaushalte
•             Verbot und Rückbau von Schottergärten – konsequent durchgesetzt
•             Vogelschutz an Glasfassaden bei Neu- und Umbauten
•             Mindestens 10 neue Naturinseln pro Jahr: in Schulhöfen, Friedhöfen, Grünflächen und an Straßenrändern

 

Die Linke

- Die Linke setzt sich für ein Verbot und Rückbau von Schottergärten ein, für die Begrünung von Flächen, Verteilung von bienenfreundlichem Saatgut und Pflanzen sowie Bäumen, Ausweisung von weiteren Vogelschutzgebieten, Aufstellung weiterer Mülleimer, Vermeidung von Plastikmüll.
- Mähroboter dürfen nur noch über Tag verwendet werden, um Igel u. ä. zu schützen.
- Die Linke ist u. a. gegen den Bau der L361n und fordert, dass der ÖPNV ausgebaut wird.

 

SPD

Wir setzen auf vielfältige Maßnahmen: Blühwiesen und insektenfreundliche Bepflanzung, Verbot von Schottergärten in neuen Bebauungsplänen, Dach- und Fassadenbegrünung. Im Rahmen der „50 Grüne Häuser“ sollen Fassaden kostengünstig begrünt werden. Die städtische Beleuchtung wird auf LED-Technik mit Bewegungssteuerung umgerüstet, um Lichtverschmutzung zu verringern.

 

CDU

Schutzmaßnahmen an Glasfassaden:

Neue Gewerbe- und öffentliche Gebäude werden nur noch mit wirksamem Vogelschutz und Reflexionsschutz zugelassen; Beratung und Förderung Nachrüstung bei Bestandsgebäuden.
• Dach- und Fassadenbegrünung:
Jedes städtische und neue Wohngebäude soll begrünt werden. Einführung einer verpflichtenden Quote für Begrünung bei Neubauten sowie einer städtischen Förderlinie für private Maßnahmen.
• Schottergärten verbieten:
Ein konsequentes Verbot neuer Schottergärten in Bebauungsplänen, verbunden mit Info-Kampagnen und Umwandlungsförderung.
• Biodiversitätsflächen in jedem Quartier:
Pro Stadtteil entstehen mindestens zwei zusätzliche Flächen als Wildblumenwiese/Wildhecke bzw. naturnahe Areale.
• Städtisches Monitoring:
Einführung eines jährlichen Biodiversitätsberichts und Ziel: spürbare Steigerung der Biodiversität in allen Stadtteilen (z. B. Anzahl erfasster Wildbienenarten, neue Nistplätze für Gebäudebrüter)

 

Mein Grevenbroich

Reduzierung der Lichtverschmutzung: weiterer Einsatz von lichtarmen, energiesparenden Beleuchtungen und Begrenzung der Beleuchtungszeiten, um nachtaktive Tiere zu schützen.
Schutzmaßnahmen an Glasfassaden: Anbringen von Vogelschutzfolien oder -gittern an großen Glasflächen, um Kollisionen zu verhindern.
Mehr Dach- und Fassadenbegrünung: Förderung von Begrünungsprojekten auf Dächern und Fassaden, um Lebensräume für Vögel, Insekten und andere Tiere zu schaffen. Beratung von Bauherren und Eigentümern zu aktuellen Fördermaßnahmen von Land und Bund.
Verbot von Schottergärten: Sensibilisierung der Bürger für die Vorteile naturnaher Gärten und die strikte Kontrolle, dass bestehende Regelungen zu Schottergärten eingehalten, bzw. Schottergärten zurückgebaut werden. Schottergärten sind in Nordrhein-Westfalen, und somit auch in Grevenbroich, seit 2024 verboten. Die Landesbauordnung schreibt vor, dass unbebaute Flächen wasserdurchlässig und begrünt sein müssen, Schotterflächen gelten nicht als zulässige Gestaltun.
Mehr Flächen für naturnahe Entwicklungen identifizieren und ausbauen. Der ökologische Erlebnisraum auf dem Areal der früheren Kleingärten unweit der Apfelwiese ist ein gutes Beispiel und sollte auch andernorts umgesetzt werden.

 

 

Umwelt-Diskussion auf dem Marktplatz am 16.8. ab 11 Uhr

Am 16.8.25 veranstaltet der BUND eine Diskussionsrunde mit zwei Bürgermeister-Kandidaten auf dem Marktplatz zu Umweltthemen, wie Baumschutz, Trockenheit, kommunale Wärmeplanung und Hochwasserschutz. Um 11 Uhr nimmt Tim Heidemann von der CDU, und ab 12 Uhr Bürgermeister Klaus Krützen von der SPD zu unseren Fragen Stellung.

Hintergrund der Aktion ist der Fakt, dass Naturschutz- und Umweltthemen im Wahlkampf praktisch überhaupt keine Rolle spielen. Zwar wird hin und wieder ein allgemeiner Satz eingestreut, aber es gibt keine konkreten Aussagen, wie wir Grevenbroich in den nächsten Jahrzehnten lebenswert erhalten können.

Ferner haben wir alle Parteien mit einem Fragekatalog zu Umweltthemen angeschrieben, die Antworten werden wir zeitnah auf dieser Seite veröffentlichen.

BUND beim Raderlebnistag in Rommerskirchen

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung ....

Trotz des Regens ein voller Erfolg: Teilnahme am Raderlebnistag in Rommerskirchen am 6. Juli 2025 mit dem Smoothie-Fahrrad

Am 6. Juli 2025 nahm der BUND am Raderlebnistag in Rommerskirchen teil – und ließ sich auch vom wechselhaften Wetter nicht die Laune verderben! Trotz teils kräftiger Regenschauer herrschte am Stand mit dem beliebten Smoothie-Fahrrad eine tolle Stimmung.

Viele wetterfeste Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich einen frischen Smoothie zu erradeln. Der Einsatz lohnte sich: Mit eigener Muskelkraft wurde der Mixer betrieben – und so entstanden leckere und gesunde Smoothies, die nach der Fahrt durch den Regen umso besser schmeckten.

Das Smoothie-Fahrrad war auch bei Regen ein echter Hingucker und sorgte für viele nette Begegnungen, Gespräche und jede Menge gute Laune. Ein großes Dankeschön an alle, die vorbeigeschaut und mitgemacht haben!

Wir freuen uns schon auf den nächsten Einsatz – bei hoffentlich etwas mehr Sonnenschein, aber mindestens genauso viel Engagement!

Kommunale Wärmeplanung

Grevenbroich ist in der Pflicht

Das Land NRW gibt klare Vorgaben zum Thema "Kommunmlae Wärmeplanung". Auch hier ist Grevenbroich eindeutig gefordert.
Aber zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffen wie so häufig Lücken:

Anmerkungen der BUND Ortsgruppe Grevenbroich
zum Workshop „Kommunale Wärmeplanung“ am 16.6.2025 im Ratssaal

 Der Workshop „Kommunale Wärmeplanung“ hätte ein größeres Interesse aus der Bürgerschaft verdient gehabt. So setzte sich die Gruppe aus ca. 20 Personen vor allem aus Vertretern des begleitenden Büros, der Verwaltung, der NEW und weiteren Interessensvertretern zusammen.

Grundlage dieser Öffentlichkeitsbeteiligung ist das Landeswärmeplanungsgesetz LWPG vom Dezember 2024, welches Kommunen wie Grevenbroich verpflichtet, eine kommunale Wärmeplanung bis zum 30.6.2028 aufzustellen. Es geht also darum, wie in Zukunft geheizt werden soll. Dies betrifft alle Grevenbroicher Bürger,

insbesondere die Eigentümer von Immobilien; hier wird u.a. entschieden, wo Fernwärmenetze in Grevenbroich

aufgebaut werden sollen. Eine wichtige Grundlage für alle, die sich in den nächsten Jahren eine neue Heizungsanlage anschaffen müssen.

Das LWPG soll das Ziel des Landes NW unterstützen bis 2045 klimaneutral zu sein. In einer Bestandsanalyse ist daher zu erfassen, wo noch mit fossilen Energieträgern geheizt wird und wo Abwärme genutzt werden könnte.

Nun hatten wir als Vertreter eines Umweltverbandes die Vorstellung, Energieträger und Maßnahmen im Sinne

der Zielerreichnung „Klimaneutralität“ zu diskutieren. Denn in §1 LWPG heißt es, dass die Wärmeplanung einen Beitrag zu einer effizienten, wirtschaftlichen und klimafreundlichen Wärmeversorgung sowie zum Klimaschutz leisten soll. Und eine Kommune (i.S. Lebensgemeinschaft) sollte doch in erster Linie die Interessen des Bürgers im Blick haben.

Tatsächlich stand die Veranstaltung im Geiste der neu gegründeten Wärmegesellschaft bestehend aus der NEW und der Stadt Grevenbroich. Ausgearbeitet und in Karten dargestellt sind die Bereiche Grevenbroichs, in denen Fernwärmenetze möglichst wirtschaftlich betrieben werden können. Es ging also nicht darum, den Stadtteilen mit Ölversorgung eine Alternative zu bieten, sondern allein um die Gewinnorientierung der neuen Wärmegesellschaft.

Eine offene Diskussion wurde bereits zu Beginn des workshops ausgeschlossen.

Der BUND hätte sich konzeptionell vorstellen können, im Sinne des Klimaschutzes und der CO2-Minimierung die Stadtgebiete mit einer vorwiegend öl- oder gasversorgten Wärmeversorgung mit Abwärme über ein Fernwärmenetz zu versorgen. Zumal die Abwärme-Energie aus den geplanten Rechenzentren ausreichen würde,

die gesamte Grevenbroicher Bevölkerung mit Wärme zu versorgen. Die möglichst weitgehende Nutzung dieser Abwärme ist auch deshalb erforderlich, weil die Abwärme insbesondere im Sommer sonst in die Luft entlassen

wird und je nach Windrichtung die thermische Belastung dicht besiedelter Wohnflächen verstärkt.

Das Engagement der NEW ist grundsätzlich zu begrüßen, jedoch erwarten wir bei einer Beteiligung der Stadt, das Interesse der Bürgerschaft in den Vordergrund zu stellen und nicht allein eine wirtschaftliche Abwägung.

Es bleibt noch Zeit einzugreifen und Korrekturen bis zum 3.Workshop im November 2025 einzubringen.

 

 

BUND beim Grevenbroicher Gartentag

Bäume, Basteln und Begeisterung


Am 25. Mai 2025 war der BUND bei den Gartentagen am Alten Schloss in Grevenbroich mit einem vielfältigen und lebendig gestalteten Stand vertreten – und das Interesse war groß!
Bei sonnigem Frühlingswetter nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich über die Projekte zu informieren, mitzumachen und ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt: Das Projekt „1000 Bäume“

Ein zentrales Thema am Stand war das BUND-Projekt „1000 Bäume für Grevenbroich“, das seit 2023 läuft und immer mehr Unterstützung. Viele Besucher und Besucherinnen informierten sich über die Ziele des Projekts und zeigten großes Interesse an den bereits gepflanzten Bäumen, die auf einer Übersichtskarte anschaulich präsentiert wurden. Auch neue mögliche neue Standorte für Baumpflanzungen wurden vorgeschlagen – danke für die tollen Hinweise!

Interaktiv & spielerisch

Besonderen Anklang fand das Baum-Quiz, bei dem u.a. Bäume bestimmt und das Gewicht eines echten Baumstamms geschätzt werden musste – eine Aktion, die nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene zum Mitraten animierte.

Mitmachangebote für Kinder & Familien

Der BUND-Stand war nicht nur ein Ort der Information, sondern auch des kreativen Austauschs. Die Bastelstation war durchgehend gut besucht – dort konnten Kinder Bäume den Jahreszeiten entsprechend gestalten oder kleine Bastelarbeiten aus Holz mit nach Hause nehmen.
Ein echtes Highlight für viele kleine Besucherinnen und Besucher war das eigene kleine „Baumkunstwerk“, das sie direkt vor Ort anfertigen und stolz präsentieren konnten.


Wir bedanken uns herzlich bei allen, die vorbeigekommen sind, mitgemacht, gefragt, gelacht und diskutiert haben. Die Gartentage waren für uns ein voller Erfolg – und wir nehmen viele schöne Begegnungen, neue Ideen und Motivation für unsere nächsten Aktionen mit.

Wer sich weiterhin für das Projekt „1000 Bäume“ oder unsere anderen Umweltschutzthemen interessiert, ist herzlich eingeladen, Kontakt aufzunehmen oder bei einem unserer nächsten Treffen vorbeizuschauen.

Bleibt naturverbunden – wir sehen uns im Grünen!

Jahreshauptversammlung steht ganz im Zeichen der Bäume für Grevenbroich

Gemeinsam aktiv für mehr Grün!

Henning Walther als engagierter Fachmann für Ökologie.

Bäume verbessern die Luftqualität, spenden Schatten und tragen zu einem besseren Stadtklima bei. Deshalb ruft der BUND Grevenbroich dazu auf, Bäume zu pflanzen und gemeinsam unsere Umwelt zu schützen.

Auf der Jahreshauptversammlung wurde dazu das Jahresprogramm 2025 vorgestellt.

Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Landschaftsökologe Henning Walther, der die Bedeutung von Bäumen und Wäldern im Wandel der Zeit beleuchtete. Seit der Romantik haben Bäume einen besonderen Platz in unserer Gesellschaft. Mit der Industrialisierung wurde ihr Erhalt in Städten immer wichtiger. Noch heute erleben wir den Widerstand gegen Baumfällungen – wie beim Kampf um den Hambacher Wald. Doch Bäume benötigen passende Bedingungen: Sie brauchen nährstoffreiche Böden, die weder zu nass noch zu trocken sind.

Im Fokus stand dabei der Baum in der Stadt. Henning Walther gab Tipps, welche Bäume gut geeignet sind: Obstbäume, Linden oder Mehlbeeren sind klimafest und zukunftssicher. Von der herkömmlichen Esche wird abgeraten, da sie mit Hitze schlecht zurechtkommt.
Für die Aktion "1000 Bäume für Grevenbroich" freut sich die Ortsgruppe, dass Schützenpräsident Detlef Bley das Projekt als Schirmherr unterstützt. Gemeinsam hofft man auf einen Schneeballeffekt: Abiturjahrgänge, Schützenzüge, Geburtstagskinder oder Ehejubilare könnten mit einer Baumpflanzung ein nachhaltiges Zeichen setzen.

Wer nicht selbst pflanzen kann, kann die Ortsgruppe mit einer Spende unterstützen, damit die Finanzieerung weitere Bäume gesichert ist.

Bisher geplante Aktionen: in 2025
25. Mai – Gartentage am Schloss: Thema: Schmetterlinge und nachhaltige Pflanzungen.
21. September – Apfelwiesenfest:
Im ersten Halbjahr - mit Unterstützung der Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule Pflege der  Wildblumenwiese.

Damit Grevenbroich grüner wird!

mehr dazu in der NGZ: https://epaper.rp-online.de/webreader-v3/index.html#/1278294/36-37

Vortrag: Klimaresiliente Bäume – Der deutsche Stadt-Baum im Klimawandel

Im Rahmen der Jahreshauptversammung am 24. Januar 2025 um 18.30 Uhr berichtet Henning Walther über das Thema Klimaresiliente Bäume –
Der deutsche Stadt-Baum im Klimawandel.
In diesem interessanten Vortrag beschäftigt er sich mit der Frage, was wir zukünftig anders machen müssen, damit sowohl das Stadtgrün, als auch die Stadtbewohner ein lebenswerten Umfeld vorfinden.
Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Klimaschutz - Riesenerfolg und Anerkennung für die Arbeit der Ortsgruppe

2. Platz beim Klimaschutzpreis der Stadt Grevenbroich

Der 2. Platz des Klimaschutzpreises Grevenbroich: Wildblumenwiese im Stadtpark

Der 2. Platz des ersten Klimaschutzpreises der Stadt Grevenbroich und ein Preisgeld von 1.000 Euro gingen zum Ende des Jahres 2024 an die Ortsgruppe Grevenbroich des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND).

Mit unserem Projekt „Wildblumenwiese im Stadtpark“ konnte die Ortsgruppe die Jury überzeugen. Das Projekt trägt nicht nur zur Förderung der Artenvielfalt bei, sondern setzte auch ein starkes Zeichen für den Naturschutz in städtischen Bereichen, so die Begründung der Jury.
Durch die Schaffung einer blühenden Fläche im Stadtpark wurde Lebensraum für Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge geschaffen – ein wichtiger Beitrag zur ökologischen Vielfalt und zur Sensibilisierung der Bevölkerung für den Schutz der Natur.

Die Stadt Grevenbroich gratulierte der Ortsgruppe BUND, für die der Sprecher Rolf Behrens in einer Feierstunde den Preis entgegennahm und bedankte sich für das vorbildliche Engagement.
Wir freuen uns sehr für die Anerkennung unserer Arbeit. Auch das ist ein Stück Motivation für die Arbeit in den kommenden Jahren!

 

siehe auch: https://www.grevenbroich.de/detail/news/3426-klimaschutzpreis-2024-stadtbetriebe-grevenbroich-uebergeben-klimaschutzpreis-fuer-bemerkenswerte-projekte/

https://rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/grevenbroich-klimaschutzpreis-geht-in-die-suedstadt_aid-122299561

Der Sprecher der Ortsgruppe Rolf Behrens nimmt den Preis von Frau Stirken-Homann entgegen.

Apfelwiesenfest 2024

Ein voller Erfolg für die Grevenbroicher Bürger, die Apfelwiese und den Apfel

Rheinlands Ruhm, Riesen Bohnapfel, Wachendorfer Renette, Goldparmäne, Erpbachhofer Weinapfel, Schick Johannes, Rheinischer Krummstiel.
Wer kennt diese Namen?
Dahinter verbergen sich alte allergiearme Apfelsorten. Die Ortsgruppe des BUND hat zum Apfelwiesenfest in diesem Jahr diese Schätze der Natur gepflückt und gemeinsam mit den vielen Menschen, Familien, Kindern zu schmackhaftem Apfelsaft verpresst.
Von morgens bis zum späten Nachmittag lief die Apfelpresse und versorgte die Interessierten mit dem köstlichen frischen Saft.
Viele kleine und große Hände halfen mit, die Äpfel zu waschen, zu verkleinern und zu pressen. Die Reaktionen waren überwältigend: "So gut kann Apfelsaft schmecken, der nicht aus einem TetraPak stammt?" Klare Antwort: "Ja".
Wer wollte, konnte sich vielfältig über die Verarbeitung von Äpfeln informieren. Am Infostand wurden Apfelchips, Apfeltee, Apfelmarmeladen und vieles mehr angeboten und verkostet.
Und wer dann immer noch Hunger hatte, konnte die unterschiedlichen Apfelkuchen bei einer Kasse Kaffee in der Sonne genießen. Die Pfadfinder vom DPSG Stamm St. Josef waren hier perfekte Gastgeber.
Vervollständigt wurde das Angebot rund um den Apfel durch die Biostation Dormagen mit einer breiten Palette von Apfelsorten und vielen Informationen.
Und wen es dann auf die Apfelwiese zog, der konnte am Stand der Stadtbetriebe, der Käferallee oder am Spielmobil Halt machen.
Allen Besucher, allen Akteuren, die vielen helfenden Händen ein herzlichen Dankeschön.
Wir sehen uns auf dem Apfelwiesenfest 2025 wieder.

vom Apfel zum Apfelsaft

Patenbaum für Frau Stirken-Hohmann

Gemeinsam mit dem Sprecher der Ortsgruppe, Rolf Behrens, half die Vorständin der Stadtbetriebe Grevenbroich, Monika Stirken-Hohmann, tüchtig mit, ihren Patenbaum, einen Gelben Bellefleur, erfolgreich in die Erde zu bekommen.

Impressionen vom Apfelwiesenfest 2024

Prominenter Besuch an der Apfelpresse

Landtagsabgeordnete Heike Troles überzeugt sich von der Arbeit des BUND

Am Nachmittag besuchte die Landtagsabgeordnete Heike Troles mit ihrem Vater den Stand des BUND und konnte sich vom Geschmack und der Qualität des frischen Apfelsaftes überzeugen. Sie stellte die besondere Bedeutung dieses Apfelwiesenfestes für die Grevenbroicher Bürgerinnen und Bürger heraus und dankte der Ortsgruppe für das große Engagement.

Und auch die Presse berichtet sehr positiv

Nicht vergessen - am 6.10.2024 ist das Apfelwiesenfest in Grevenbroich!

Alles von, über, mit Äpfeln ...

Am Sonntag, 6.10.2024, findet wieder das Apfelwiesenfest in Grevenbroich statt.
Besucher erwartet dabei ein buntes Programm mit Aktionen, Informationen, Mitmachmöglichkeiten und vieles mehr.
Wer also z.B. seinen eigenen Apfelsaft pressen, allergiefreie Apfelsorten verkosten, eigene Apfelbäume aussuchen, Apfelkuchen probieren und, und, und ... möchte, ist auf der Apfelwiese ab 11:00 Uhr absolut richtig.
Für große und kleine Kinder gibt es eine Fülle von Spiel- und Bastelangeboten.

Kommen Sie doch einmal vorbei und lassen Sie sich überraschen!

Globaler Klimastreik am 20.September 2024

Protest in Düsseldorf

Am 20. September ist globaler Klimastreik. Der BUND NRW beteiligt sich und lädt alle Aktiven ein nach Düsseldorf ein.

Am 21. Juli maßen Wetterdienste den heißesten Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der Klimawandel ist im vollen Gange und die Extreme nehmen immer weiter zu. Die Lufttemperaturen steigen, mehr Wasser verdunstet und führt zu immer mehr Regen. Das war deutlich spürbar diesen Sommer. Zeit, dass wir uns endlich den kommenden Herausforderungen stellen und unsere klimapolitischen Ziele ernstnehmen und anfangen zu handeln. Dabei ist insbesondere der Verkehrssektor gefordert. 

Unsere Forderungen lauten:

  • Keine Preiserhöhungen des 49-Euro-Tickets! Die Gelder zur Finanzierung des Tickets sind Kleckerbeträge verglichen mit den Ausgaben für umweltschädliche Subventionen, wie das Diesel-Privileg oder Straßenneubauprojekte. 
  • Langfristige Finanzierung sichern! Wie sollen Menschen langfristig von der Nutzung privater Pkw auf die Bahn umsteigen, wenn es nicht mal Planungssicherheit für die nächsten zwei Jahre gibt? 
  • Sozial- und Bildungstickets nicht verbieten, sondern fördern!  Mobilität ist ein Grundrecht und soziale Teilhabe funktioniert nur über eine sozialgerechte Mobilitätswende die alle Menschen mitdenkt.
  • Mehr Investitionen in ÖPNV und Schiene! Wo bleibt die im Koalitionsvertrag versprochene Leistungsteigerung des ÖPNV? Personalmangel und marode Strecken sorgen für höhere Unpünktlichkeitsquote, mehr Zugausfälle und eine Ausdünnung des Angebots.

BUND will mehr Natur am Garzweiler See

Am 2.7.2024 stellte der BUND im Auerbachhaus seine Planungen für den Garzweiler See vor.

Hier geht es zu den Informationen: https://www.bund-nrw.de/presse/detail/news/bund-will-mehr-natur-am-garzweiler-see/

 

 

Grevenbroicher Gartentag 2024

Voller Erfolg der Ortsgruppe mit dem Igel-Projekt

foto: k. hansen

Die Grevenbroicherinnen und Grevenbroicher sind Igelfans.
Das bewiesen sie alle am Sonntag beim Grevenbroicher Gartentag am Stand der Ortsgruppe des BUND.Die Ortsgruppe hatte vielfältige Informationen über den Igel, sein Leben, die richtige Ernährung, die angemessene Schlafunterkunft für den Winter bereit gestellt.
Und es gab zahlreiche Tipps, wie man den Gartenbewohner schützen und pflegen kann.
Es folgten eine Vielzahl von Gesprächen, bei denen auch deutlich wurde, dass der Igel in vielen Grevenbroicher Gärten zuhause ist.

Impressionen vom Gartentag 2024

foto k.hansen

Wie ein Igel seinen Winterschlaf sicher halten kann, konnte den Besuchern am Modell demonstriert werden. Für die Kleinen gab es aber auch die Igelburg zum Begehen. Jedes Kind konnte in die Rolle des Igels schlüpfen und einmal ein kuscheliges Plätzchen im Heu entdecken - manchmal auch mit dem Vater.


Und wussten Sie, dass der Igel ein Fleichfresser ist, der auch nur mit Fleisch bzw. Fleischprodukten wie Katzenfutter gefüttert werden darf?

Igel - "BUND-Tier" des Jahres

Alle Wichtige und Wissenswerte für den Kontakt mit Igeln

Die Kolleginnen und Kollegen des BUND Bayern haben eine umfangreiche Zusammenfassung erstellt, aus der man alles über den Igel  erfahren kann. Diese können wir sehr empfehlen, schauen Sie einmal unter:

https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/igel

Mahnwache am 4. Februar 2024 in Grevenbroich

Flagge zeigen

Wir sind dabei!

Die Ortsgruppe Grevenbroich/Rommerskirchen beteiligt sich aktiv an der Veranstaltung:

Grevenbroich zeigt Haltung - Demonstration gegen Rechts - am 04.02.2024 auf dem Marktplatz in Grevenbroich um 14:00 Uhr.

Wir fordern alle Mitglieder auf, sich am Sonntag aktiv zu beteiligen und Position zu beziehen.

Wir sind dabei gegen Rechtsextremismus und für die Erhaltung unserer Demokratie.

 

 

Umweltbildung - konkret

Neues Projekt des BUND mit der Wilhelm-von-Humboldt Gesamtschule, Grevenbroich

Es ist schon eine besondere Herausforderung, bei herbstlichem Wetter auf die Apfelwiese zu ziehen und dort zu arbeiten. Dieser Herausforderung stellen sich erfolgreich rund ein Dutzend Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 der Wilhelm-von-Humboldt Gesamtschule. Gemeinsam mit ihren Lehrern unterstützen sie jede Woche Maßnahmen des BUND auf der Apfelwiese im Herzen von Grevenbroich. Die jungen Leute errichten ein Sandarium für die Wildbienen, die bei der Bestäubung der Wildblumenwiese überaus nützlich sind. Außerdem wird die Wildblumenwiese in allen Jahreszeiten bis zum Schuljahresende gepflegt werden. Konkrete Pflegemaßnahmen am vorhandenen Baumbestand stehen ebenso auf dem Programm wie die Kartierung und Kennzeichnung der Bäume. Und wenn das gehörige Know-how vorhanden ist, werden die Achtklässler auf ihrem Schulgelände eine eigenen Wildblumenwiese anlegen. Und bei den zu erwartenden Ergebnissen werden sicherlich gerne ein paar kalte Hände bei der Arbeit in Kauf genommen. Schon jetzt vielen Dank für die Unterstützung.

 

 

 

BUND Grevenbroich/Rommerskirchen beschreibt das Programm für 2024

Großer Bericht in der NGZ

Schwerpunkte des Arbeit des Ortsgruppe des BUND sind für 2024:

  • Umweltbildung
  • Grevenbroich - Ort des Apfels
  • Umgestaltung des Tagebaues, Schadstoffe im Rheinwasserzulauf

Dazu erschien in der Neuss-Grevenbroicher-Zeitung ein großer Artikel mit dem Interview mit Rolf Behrens.

https://rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/grevenbroich-diese-schwerpunkte-setzt-der-bund-fuer-2024_aid-104507965

 

Vorstand der Ortsgruppe Grevenbroich/Rommerskirchen neu gewählt

Auf der Jahreshauptversammlung der BUND-Ortsgruppe Grevenbroich/Rommerskirchen am 26.Oktober 2023 wurde der Vorstand neu gewählt.
Alter und neuer Sprecher der Ortsgruppe ist Rolf Behrens. Ebenso wiedergewählt wurde die bisherige Schatzmeisterin/Kassiererin Brigitte Walther. Das Team ergänzt nun der stellvertretende Sprecher Knud Hansen.
Wir gratulieren und wünschen der Gruppe sowie der gesamten Ortsgruppe eine weiterhin erfolgreiche Arbeit.

Der Apfel ist in Grevenbroich in aller Munde

Die Neuauflage des Apfelwiesenfestes des BUND - ein voller Erfolg

foto: k.hansen

Das Apfelwiesenfest am 14.Oktober war ein voller Erfolg. Große und kleine Grevenbroicher kamen zur Apfelwiese um alles über den Apfel zu erfahren, Äpfel zu sammeln und vor Ort zu leckerem Apfelsaft zu verpressen, Spiel- und Spaßangebote zu nutzen. Rund 500 Besucher konnten sich vor Ort gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Krützen von der Vielfalt der Apfelwiese und den Möglichkeiten dort überzeugen.
Gemeinsam mit den Stadtbetrieben Grevenbroich und anderen Partner wie der Jugendkunstschule, dem Schneckenhaus, der Biologischen Station, der Baumschule Nicolin, der Pfadfinderschaft Gustorf/Gindorf und anderen hat der BUND ein buntes Programm entworfen, das für jeden Besucher etwas bereit hielt.
Ob frisch gepresster Apfelsaft, ein kleines "Kunstwerk" aus der Natur, Informationen über Allergien und Äpfel, Rezepte um und mit dem Apfel - für jeden war etwas dabei.
Am Ende waren alle selbstgebackenen Apfelkuchen von den Besuchern verkostet und alle Beteiligten waren sich einig:
"Dieses Fest muss wiederholt werden."

Deshalb schon vormerken: Sonntag,  6. Oktober 2024 - Apfelwiesenfest 2024

foto: k.hansen
foto: k.hansen
foto: k.hansen

Nicht vergessen - am 14.10.2023 ist das Apfelwiesenfest in Grevenbroich!

Alles von, über, mit Äpfeln ...

Am Samstag, 14.10.2023, findet wieder das Apfelwiesenfest in Grevenbroich statt.
Besucher erwartet dabei ein buntes Programm mit Aktionen, Informationen, Mitmachmöglichkeiten und vieles mehr.
Wer also z.B. seinen eigenen Apfelsaft pressen, allergiefreie Apfelsorten verkosten, eigene Apfelbäume aussuchen, Apfelkuchen probieren und, und, und ... möchte, ist auf der Apfelwiese ab 11:00 Uhr absolut richtig.
Für große und kleine Kinder gibt es eine Fülle von Spiel- und Bastelangeboten.

Kommen Sie doch einmal vorbei und lassen Sie sich überraschen!
 

Bundesweites Monitoring von Igel und Maulwurf

Bei dem Citizen-Science-Projekt sind alle aufgerufen, Beobachtungen von Igeln und Maulwürfen zu melden, um erstmals ein bundesweites Monitoring dieser beiden Tiere durchzuführen und so einen Überblick über ihren Bestand zu erlangen.

Igel und Maulwürfe gesucht

Am 15. September startet erstmals ein deutschlandweites Monitoring von Igel und Maulwurf unter der Leitung des IZW Berlin (Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung). Zehn Tage lang, also bis zum 24. September kann jeder seine Beobachtungen auf der Seite https://NABU-naturgucker.de/igel melden.

Der Einstieg in den Flughafenausbau in Grevenbroich

Segelfluggelände soll zukünftig auch für Motorflugzeuge zugelassen werden

Der Bezirksregierung Düsseldorf liegt ein Antrag der Betreiber des Segelfluggeländes auf der Gustorfer Höhe zur Genehmigung vor. Beantragt wird die Nutzung des Geländes auch für Motorflugzeuge.
Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zeigt die BUND Ortsgruppe die gravierenden Veränderungen und weist auf die Gefahren für Mensch und Umwelt durch den Ausbau der Fläche zu einem Flughafen hin.
Die Errichtung eines solchen Fluggeländes schädigt die gesamte Region als Lebens- und Naherholungsraum.

Wir lehnen deshalb als Naturschutzverband die Erweiterung des Segelflugplatzgeschehens ab.

Nachfolgend die Stellungnahme des BUND Grevenbroich:
 

"Sehr geehrte Damen und Herren,

der Betreiber plant den bisherigen Windenstart um die Startarten Schleppen und Eigenstart zu erweitern. Der Betreiber rechnet mit einer Erhöhung der Flugbewegungen und einer Erhöhung des Lärmpegels (Seite 18 „zu erhöhten Geräuschemissionen“), für die eine schalltechnische Untersuchung vorgelegt wurde. Diese kommt zu dem Ergebnis, dass für einzelne Wohnbereiche der Mittelungspegel für die Berechnung des Ansatzes 3 nur knapp unterschritten wird. Darauf weisen wir deshalb hin, weil bereits leichte Änderungen in der Berechnung und der angenommenen Flugbewegungen zu einer Überschreitung führen können.

Das Untersuchungsgebiet von 1 km ist frei gewählt und nicht von eventuellen Beeinträchtigungen abgeleitet. Zusätzlicher Lärm, Emissionen der Motoren und zusätzliche Flugbewegungen können eine Beeinträchtigung der Wohngebiete, von Lebensräumen besonders geschützter Tierarten und der Erholungsräume darstellen. Hieran hat sich ein Untersuchungsgebiet zu orientieren:
- Die dargestellte Flugroutenführung betrifft auch die Ortslage Gindorf, die jedoch in den Untersuchungsraum nicht einbezogen ist.
- Die Beschreibung der Landschaft ist unvollständig. Das Büro IBE verweist auf den Tagebau, nicht aber auf das Restloch als Brachfläche und die Rekultivierungsflächen. Wahrscheinlich wurden deshalb auch keine Informationen zur Brut der Rohrweihe und Wiesenweihe eingeholt. Da diese Greife große Jagdreviere haben, ist eine Abwägung hinsichtlich von Störungen durch die zusätzlichen Beeinträchtigungen erforderlich. Wir verweisen hier auf den Prüfbereich bei Windenergieanlagen in Bezug auf die aufgesuchten Nahrungshabitate von 3 km. Nach § 44 BNatSchG ist gerade bei stark gefährdeten Tierarten mit einzelnen Brutstandorten von der Störung des Erhaltungszustandes auszugehen.
- Die Beschreibung der Schutzgebiete und Erholungsbereiche ist unvollständig. Das Erholungsgebiet Elsbachtal auf der Rekultivierungsfläche wird nicht erwähnt und ist in seiner vorhandenen Ausdehnung nicht dargestellt. Es handelt sich um einen bedeutsamen Erholungsbereich westlich von Grevenbroich, der durch die Platzrunde Motorflug und die Landung 27 wesentlich beeinträchtigt wird. Gerade bei der ruhigen Naherholung spielen kurfristig auftretende Lärmimmissionen eine bedeutende störende Rolle.

Wir stellen somit fest, dass keine ausreichende Untersuchung des betroffenen Raumes stattgefunden hat.

Die Beschreibung der geschützten Biotope ist unvollständig und fehlerhaft. Wie bereits dargestellt, ist das Elsbachtal innerhalb der Rekultivierung formal noch kein LSG, erfüllt diese Bedingungen aber vollständig und ist daher als solches auch zu beschreiben und in die Abwägung einzubeziehen. Die Einfärbung in der Karte fehlt für den westlichen Abschnitt. Die Regenerationszelle westlich des ADAC-Sicherheits-fahrzentrums mit diversen Biotoptypen wurde nicht erkannt. Der Teich am Tagebau Garzweiler (dunkelblau, hier befindet sich kein Tagebau, sondern Infrastruktur) ist eine alte Obstbaumwiese mit einem kleinen Teich im Bereich einer Hütte. Nicht erkannt wurde das Absetzbecken der Kieswäsche, welches sich aktuell als Rastplatz für Limikolen entwickelt. Außerdem wurden die Ausgleichspflanzungen des Rhein-Kreises Neuss nicht aufgeführt.

Dem Fazit des Büro IBE können wir nicht entsprechen. Das Segelfluggelände fügt sich schon heute nicht in die sonstige Nutzung zur Erholung ein. Das Untersuchungsgebiet wurde nicht an den potenziellen Beeinträchtigungen ausgerichtet und die Abwägung ist aufgrund der unzureichenden und fehlerhaften Raumbeschreibung unzureichend.

Aus unserer Sicht handelt es sich um einen Einstieg in den motorbetriebenen Flugbetrieb. Es passt in der gesamtgesellschaftlichen Diskussion zum Klimaschutz nicht mehr in die aktuelle Zeit, zugunsten Einzelner, die einem exklusiven Hobby nachgehen, Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft, aber auch von Wohngebieten und Erholungsräumen, zu akzeptieren. Wie schreibt IBE: „Geruchsstoffe werden durch den geänderten Flugbetrieb nicht in belästigenden Mengen emittiert werden“. „Durch den geänderten Flugbetrieb wird es zu erhöhten Geräuschsemissionen (Motorengeräusche) kommen“. “Als klimaschädliche Emissionen werden durch die nun motorisierten Flugzeugstarts zusätzlich mehr CO2 erwartet“.

Mit freundlichen Grüßen"

 

Workshop zum Nistkastenbau für Gartenschläfer und andere Bilche

Unterstützung für die kleinen Gartenfreunde

Foto: BUND

BUND Grevenbroich lädt ein: Workshop - Nistkästenbau für Gartenschläfer

Der BUND Grevenbroich lädt zum Mitmach-Workshop „Nistkasten bauen für Gartenschläfer“ am Sonntag, 20. August 2023, ab 11:00 Uhr  im Kulturbahnhof Korschenbroich, Am Bahnhof 2, 41352 Korschenbroich ein.

Während des Workshops erfahren die Teilnehmer*innen viel Wissenswertes und Spannendes rund um die schützenswerten Bilche, die sich ab Ende Oktober für sechs Monate in den Winterschlaf zurückziehen. Mit vielen praktischen Tipps soll der Workshop aufzeigen, wie ein gutes Zusammenleben in Haus und Garten möglich ist und was jeder Einzelne für den Schutz von Bilchen tun kann.

Der Gartenschläfer steht unter besonderem Artenschutz. Der kleine sympathische Kerl mit der Zorro-Maske ist nur im Süden NRWs noch anzutreffen. Deutschland- und europaweit gehen seine Bestände dramatisch zurück. Woran das liegen könnte, versucht der BUND zusammen mit der Universität Gießen und der Senckenberg Gesellschaft im Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“, das aus Mitteln des Bundesprogramms Biologische Vielfalt und des Ministeriums Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird, heraus zu finden.

Alle, die die heimischen und heimlichen Gartenmitbewohner näher entdecken und schützen möchten, können mitmachen. Denn praktischer Artenschutz kann ganz einfach im eigenen Garten beginnen. Der Workshop ist auch für Familien mit Schulkindern geeignet. Die Teilnehmer*innen werden unter Anleitung vorgefertigte Bausätze montieren. Diese Nistkästen sind geeignete Quartiere für die Gartenschläfer.

Der Workshop ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten. Mitzubringen sind: Akku-Schrauber oder Schraubenzieher, Hammer. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung mit der Anzahl der teilnehmenden Personen ist erforderlich.

Weitere Informationen und Anmeldung: BUND Grevenbroich 02181/43040

Weitere Informationen zum Tier des Jahres 2023 unter:
https://www.bund-nrw.de/themen/gartenschlaefer/

https://www.gartenschlaefer.de/

 

Foto: BUND

Vom Rohholz zur Behausung

Gartenschläfer haben im Rhein-Kreis Neuss neue Nistmöglichkeiten

Der Bau der Nistkästen für die Gartenschläfer im Kulturbahnhof Korschenbroich war ein beachtlicher Erfolg.
Fanden die Teilnehmer des Workshops zu Beginn lediglich ein paar Holzstücke vor, wurde daraus unter fachkundiger Anleitung in kurzer Zeit ein wohnliches Heim für die kleinen "Zorros" der heimischen Gärten.
Sicherlich wird nun die Zeit zeigen, ob die Angebote von den Tieren angenommen werden. Es wäre ein Riesenerfolg, wenn einer der Teilnehmer zukünftig Untermieter in seinen Nistekästen melden könnte.

Rohmaterial Foto k.hansen
Nistkasten  (k.hansen)

Apfelwiesenfest am 14.Oktober 2023

Viele Informationen und Aktionen rund um den Apfel und die Apfelwiese im Stadtpark

Schon heute möchte wir auf das große Apfelwiesenfest am 14. Oktober 2023 hinweisen.
Alle Informationen zu dem Tag in Kürze auf dieser Seite.

BUND Grevenbroich und die Äpfel

Rolf Behrens ist der Experte für Allergien, die durch den Verzehr von Äpfeln ausgelöst werden können

Foto: NGZ

Das Expertenwissen des BUND in Grevenbroich hat die Neuss-Grevenbroicher Zeitung in einem großen Artikel im Mai 2023 aufgegriffen. Rolf Behrens stellt darin die von der Ortgruppe gepflegte Apfelwiese auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau im Zentrum von Grevenbroich vor. Dort finden sich nicht bloß die gängigen Apfelsorten, sondern es werden auch die alten, nicht Allergie auslösenden Apfelsorten gepflanzt. Und Rolf Behrens läd alle Grevenbroicher Bürgerinnen und Bürger ein, im Herbst Kostproben der unterschiedlichen Apfelsorten zu probieren.

https://rp-online.de/leben/nachhaltig-leben/aepfel-aus-grevenbroich-sind-gut-fuer-allergiker_aid-89654699

BUND Ortsgruppe wieder auf den Grevenbroicher Gartentagen 2023

Leben im Wasser erkunden und entdecken - BUND Wassersafari

Auch 2023 Jahr beteiligte sich die Ortsgruppe wieder aktiv an den Grevenbroicher Gartentagen.
In diesem Jahr ging es um Wasser und Tiere sowie Pflanzen im Wasser.
Kröten, Frösche, Molche, Kaulquappen, diverse im Wasser lebende Insekten und Pflanzen konnten die Besucher aus der Nähe betrachten. Für die Anlage kleiner Teiche und Tränken gab es eine Fülle von Tipps und Hilfen.
Natürlich kamen die Kleinen nicht zu kurz und konnten am Stand spielen, basteln oder mit der großen Lupe ganz nah an die Wassertiere kommen.

BUND Ortsgruppe bei den Grevenbroicher Gartentagen

Die Wildbienen wird es freuen ...

Ein gut besuchter Infostand  (k.hansen)

So manche Wildbiene in und um Grevenbroich wird in der nächsten Zeit positiv überrascht sein. Bieten sich doch in den heimischen Gärten nun eine Fülle von neuen Nistmöglichkeiten. Der Grund dafür ist die gelungene Informationskampagne der Ortsgruppe Grevenbroich des BUND zum Thema Insektenschutz während der Grevenbroicher Gartentage. Ein Wochenende lang konnten sich die Besucher am Stand des BUND über den Bau von Sandarien informieren, die kleinen Gäste konnten Bienentränken gestalten, Bienenhotels fertigen oder Rückzugsmöglichkeiten für Nützlinge bauen.
Aber auch die Informationen zum Bau eines begrünten Daches am vorgeführten Modell wurden  intensiv nachgefragt. Zeigt sich hier, dass das Interesse der Besucher groß war und mit der Demonstration manche Hemmung gefallen sein sollte. Sicherlich wird in der Zukunft das ein oder andere Garagendach anders aussehen. Baumpatenschaften im Rahmen der Aktion "Grevenbroich - da blüht dir was" wurden vermittelt. Auf großes Interesse stießen die Informationen über die Anlage und Pflege von Blühwiesen im heimischen Garten. Welche Pflanzen kommen in Frage, wie wird gesät, wann wird geschnitten, was geschieht im Folgejahr? Alle Fragen konnten fachkundig beantwortet werden. Und mancher trug das Samentütchen der BUND-Saatgutmischung mit nach Hause.
Wir freuen uns über den vielfältigen Zuspruch.
Auf dem großen Stand des BUND konnten sich darüber hinaus alle Besucher umfassend über die Arbeit der Ortsgruppe und ihre Themen informieren. Die vielen Gespräche und die Resonanz der Besucher machen Hoffnung auf eine Wiederholung.

Wildblumensamen - zum Schauen und Mitnehmen  (h.walter)
Ein begrüntes Dach? Das wär doch was.  (h.walter)

Fahrraddemo gegen die L361n

Am 3. April trafen sich rund 250 Teilnehmer zu einer Fahrraddemo auf dem Schützenplatz in Kapellen. Bei schattigen Temperaturen wurden sie mit Redebeiträgen von Janine Heinze und Bürgermeister Klaus Krützen auf das Thema eingestimmt, danach fuhr ein langer Fahrradcorso durch Kapellen bis zur schwarzen Brücke und über Wevelinghoven zurück. Anschließend wurde bei Kaffee und Kuchen über das unsinnige Strassen-Projekt diskutiert. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die wieder einmal zeigte, wie überholt und aus der Zeit gefallen diese Strassenplanung ist.

Zum Bericht in der ngz

Zum wirklich gelungenen Demo-Video

Baumpflanzung in der Kita St. Martinus

Gelungene Aktion mit vielen kleinen Helfern

Foto: V. Behrens Foto: V. Behrens

Im Rahmen der Aktion „Grevenbroich - da blüht dir was!“ wurde am 12.01.2022 in der Kita St. Martinus in Grevenbroich-Wevelinghoven ein Apfelbaum "Roter Gravensteiner" gepflanzt.

Die Stadt Grevenbroich soll grüner, bunter und vor allem insektenfreundlicher werden. Vor diesem Hintergrund wurde im Frühjahr 2021 die Gemeinschaftsaktion „Grevenbroich, da blüht dir was!“ vom der BUND Ortsgruppe, der Stadt Grevenbroich, der Stadtbetriebe Grevenbroich AöR (SBG) und dem Stadtmarketing Grevenbroich e.V. initiiert. Bürgerinnen und Bürger konnten eine Baumscheibe bepflanzen oder eine Gieß-Patenschaft übernehmen und so zur Verschönerung ihres direkten Umfelds beitragen.

Auch die Kita St. Martinus beteiligte sich an der Aktion und bepflanzte und pflegte eine Baumscheibe auf dem Kita-Gelände. Als Preis für dieses Engagement erhielt die Kita vom BUND einen Apfelbaum, der von den Kindern direkt eingepflanzt wurde. Auch die Vorständin der SBG Monika Stirken-Hohmann und der 2. stv. Bürgermeister Dr. Peter Cremerius griffen zum Spaten. Ebenfalls anwesend war die Geschäftsführerin vom Stadtmarketing Grevenbroich e.V. Andrea Istas.

Hierzu auch der Artikel in der NGZ: 

"Grevenbroich - da blüht dir was!"

Ein Projekt des BUND Grevenbroich im Jahr 2021

Foto:MichaelGaida/pixabay

Insektenfreundliche Bepflanzung von Baumscheiben im Stadtgebiet

Unsere Stadt soll grüner, bunter und vor allem insektenfreundlicher werden – diese Idee steckt hinter der Gemeinschaftsaktion von BUND, der Stadt Grevenbroich und dem Stadtmarketing Verein.

Viele Grevenbroicher kümmern sich schon heute um Bäume und Baumscheiben im Stadtgebiet. Sie greifen in heißen Sommern einfach mal selbst zur Gießkanne, halten das Beet rund um den Stamm sauber, verwandeln dieses oft sogar in einen blühenden Minigarten und gestalten damit aktiv den Platz vor ihrer Haustür.

Machen Sie mit – bepflanzen Sie eine Baumscheibe oder übernehmen Sie eine Gieß-Patenschaft und tragen so zur Verschönerung Ihres direkten Umfeldes bei. Das Besondere in diesem Jahr: Sie nehmen automatisch an einer Tombola mit vielfältigen Preisen teil!

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie im ersten Schritt Kontakt zu den Stadtbetrieben, Bereich Grünflächen, auf. Ansprechpartnerin ist Katja Sonnenberg, telefonisch erreichbar unter Tel.: 02181 / 608 – 409 (montags und dienstags von 8:00 bis 16:00 Uhr) oder per Mail: Katja.Sonnenberg(at)stadtbetriebe-grevenbroich.de. Hier erfahren Sie, welche Baumscheiben sich für eine Patenschaft eignen und können sich direkt als neuen Paten eintragen lassen. Frau Sonnenberg nimmt auch die Anmeldung bereits bestehender Patenflächen zur Teilnahme an der Verlosung entgegen.

Nun kann es losgehen; säen oder pflanzen Sie einheimische und insektenfreundliche Frühjahrs-, Sommer- oder Herbstblumen, gerne auch kleinere Stauden. Der BUND unterstützt die Pflanzaktion mit der Verteilung kostenloser Samentüten und stellt ausführliches Informationsmaterial für eine insektenfreundliche Gestaltung der Baumscheibe zur Verfügung. Wir bedanken uns für die Samentüten bei der Biologischen Station im Rhein-Kreis Neuss recht herzlich.

Hegen und pflegen Sie ab jetzt Ihre Baumscheibe und senden Sie uns Fotos über die Entwicklung in Ihrem Insektenparadies zu (Bitte an bundgv@aol.com senden). Im Sommer erfolgt dann die Prämierung und Auslosung der Preise.

Soweit es die allgemeine Lage zulässt, möchten wir in Zusammenarbeit mit dem ADFC Ortsgruppe Grevenbroich Stadtspaziergänge und eine Radtour zu den besonders gestalteten Baumscheiben anbieten. Nähere Informationen dazu folgen.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme an diesem Projekt zur Erweiterung des Lebensraumes für Biene, Schmetterling und Co. Miteinander und füreinander für ein besseres Umfeld!

Weitere Informationen erhalten Sie unter

https://www.grevenbroich.de

https://www.stadtmarketing-grevenbroich.de/

https://artenvielfalt-nrw.de/

Genauere Sachinformationen und Anleitungen zum Thema finden Sie unter:

Link zur Wildbienenbroschüre:
http://rotenburg.bund.net/

BUND-Broschüren zum Thema
https://www.bund.net/insekten-schuetzen-eine-anleitung-fuer-garten-haus-und-alltag/


https://www.bund.net/insekten-schuetzen-leicht-gemacht/

Infos vom Bundesumweltministerium
https://www.bmu.de/insektenschutz/


 

Obstbaumpflanzung im Januar 2021

Die BUND-Mitglieder*innen pflanzen Obstbäume Foto R. Behrens

Auch in diesem Jahr hat die Ortsgruppe neue Obstbäume gepflanzt. Dank der finanziellen Unterstützung der Firma Amecke, einem Familienunternehmen aus dem Bergischen Land, das leckere Fruchtsafte herstellt, konnten wir 10 hochstämmige Obstbäume erwerben und auf die Wiese im Stadtpark pflanzen.

Die Bäume, alles alte Sorten, erhielten wir von der Biologischen Station im Rhein-Kreis-Neuss. Dort werden schon viele Jahre gezielt alte Obstbaumsorten gesucht und vermehrt. So konnten wir u. a. die Grevenbroicher Knorpelkirsche und Henzens Parmäne erhalten, beide Sorte galten als ausgestorben und wurden erst kürzlich wiederentdeckt.

Natürlich mussten wir uns an die Corona-Vorschriften halten und konnten nur in Kleinstgruppen und mit Abstand arbeiten. Trotzdem war es schön, andere Mitglieder mal wieder zu sehen und sich austauschen zu können.

Für den Herbst ist wieder eine Patenbaumpflanzung geplant.

In der NGZ gab es dazu einen schönen Artikel, hier der Link

 

Bäume schneiden und Unterschriften sammeln für die Volksinitiative Artenvielfalt

Corona-konformes Unterschriten sammeln Foto: V. Behrens Corona-konformes Unterschriten sammeln Foto: V. Behrens

Die Mitglieder*Innen der Ortsgruppe haben am vergangenen Samstag auf der von ihnen betreuten Apfelwiese im Stadtpark wieder Jungbäume beschnitten. Bei dieser Gelegenheit wurden auch wieder Unterschriften für die Volksinitiative gesammelt. Rund 20 Bäume bekamen ein neues Aussehen und rund 50 Bürger*Innen beteiligten sich an der Sammlung.
Hier noch der Link zum Artikel in der NGZ: https://rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/grevenbroich-bund-pflegt-120-gehoelze-auf-der-obstbaumwiese-der-stadtparkinsel_aid-54723733

 

Unterschriftensammeln für die Volksinitiative Artenvielfalt

BUND-Stand zur VI Artenvielfalt (Foto: BUND GV) BUND-Stand zur VI Artenvielfalt (Foto: BUND GV)

Am 17.8.2020 sammelten Mitglieder der Ortsgruppe zusammen mit Ralf Bilke vom Landesverband auf dem Wevelinghovener Marktplatz fleißig Unterschriften. "Viele Grevenbroicher kamen gerne an unseren Stand und unterstützen unsere Forderungen" so Rolf Behrens, Sprecher der OG.

Kommunalwahl NRW 2020, Wahlprüfsteine von Rettet die Erftaue

Im September 2020 wird wieder ein neuer Rat und Kreistag gewählt. Dazu hat das Bündnis Rettet die Erftaue sogenannte Wahlprüfsteine an die Parteien geschickt. Die CDU hat leider nicht geantwortet, aber das ist ja auch eine Antwort.

Hier geht es zu der pdf

 

Volksinitiative Artenvielfalt ist gestartet!

Mit einer Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf haben die drei großen NRW-Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU den Startschuss für die landesweite Volksinitiative Artenvielfalt gegeben. Jede Stimme zählt, deshalb unbedingt mitmachen!

Unterschriftenlisten und Infos gibt es unter: https://artenvielfalt-nrw.de/

5. Juni 2019

Das Ortsgruppen-Team mit der Organisatorin Marion Rudolph. Foto by Ulrich Pfeiffer

Umweltmarkt der Schulen auf dem Grevenbroicher Marktplatz am 5.6.2019

Das Schulnetzwerk BnE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) Grevenbroich veranstaltete am 5.6.2019 auf dem Marktplatz in Grevenbroich einen Umweltmarkt. Es wurden Projekte von Grevenbroicher Schulen und Vereinen vorgestellt, die sich die Erhaltung der Artenvielfalt und den Schutz der Umwelt auf die Fahne geschrieben haben.
Wie bereits in den vergangenen Jahren präsentierten sich 8 der im Schulnetzwerk BnE zusammengeschlossenen Schulen und der Waldkindergarten gemeinsam mit dem ADFC und dem Schneckenhaus-Team mit ihren Projekten zur Artenvielfalt und zum Umweltschutz. Auch der BUND war wieder dabei und stellte das neue Gartenschläferprojekt vor. Hierzu erschien auch ein Artikel in der NGZ. Besonders beliebt war das Biberfell bei den jungen Umweltschützer*innen.
 

13. März 2019

Ulrich Pfeiffer, Rolf Behrens, Swantje Schaubhut, Henning Walther (v.l.)

Zeidler – Die Imkerzunft des Mittelalters

Was zuerst wie ein kulturhistorischer Diskurs klang, war eine spannende und lehrreiche Abhandlung über die Geschichte der Bienen.
Die junge Referentin Swantje Schaubhut von der Universität Freiburg berichtete in ihrem Vortrag über die "Zeidler" frisch und anschaulich über die Bienen, die Wildbienen und die "Hausbiene". Frau Schaubhut hat sich im Rahmen ihrer Masterarbeit sehr intensiv mit der Geschichte der Bienen auseinandergesetzt.
Die Zuhörer erfuhren viel Neues über die Gewinnung von Honig im Laufe der Jahrhunderte bis hin zur heutigen Imkerei.
Natürlich waren auch die Schwierigkeiten der heutigen Imker und das "Bienensterben" Thema dieser interessanten Veranstaltung.

23. Februar 2019

..nach getaner Arbeit Foto: M. Kschammer

Baumschnitt an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule

Am 23.2. schnitten Mitglieder der BUND-Ortsgruppe Grevenbroich zusammen mit Lehrer*innen der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule die Obstbäume auf dem Schulgelände. Bei bestem Wetter wurden die Bäume in Form gebracht und werden es hoffentlich mit einer reichen Ernte danken. In der verdienten Pause wurde über weitere Aktionen, insbesondere zum Insektenschutz, nachgedacht. 

21. Februar 2019

Übergabe Unterschriften im Petitionsausschuß. Foto: privat

Petition gegen den Bau der L361n

Heute wurden im Landtag die 2309 Unterschriften der Petition übergeben. Hoffen wir mal, dass die vielen Unterschriften bei den zuständigen Verkehrspolitikern zu einem Umdenken führen.

Kurzinfos

Monatstreffen der Ortsgruppe:

In der Regel am 3. Donnerstag im Monat:

jeweils um 19:00 Uhr

Berufsbildungszentrum Grevenbroich
Bergheimer Str. 53

Nächster Termin 9.10.2025, 19:00 Uhr im BBZ Grevenbroich

Wenn Sie an einem Treffen teilnehmen möchten, rufen Sie uns an unter 02181/43040.

Blühwiese auf der Apfelwiese

Haben Sie Lust, die Blühwiese auf der Apfelwiese  mit zu gestalten? Wir suchen immer fleißige Hande, die Grevenbroich noch ein wenig lebenswerter für Mensch und Tier machen wollen.

https://www.bund-kreis-neuss.de/grevenbroich/apfelwiese-im-stadtpark/