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Plakat zur Aktion (alle Rechte bei Luzie Fehrenbacher)

Die Aktion besteht aus folgenden Elementen

1. Gartenaktion:
- Leihen Sie der Natur einen kleinen Teil Ihres Gartens zum freien Gestalten
- Nektar satt: Schmetterlingsflieder in die Gärten
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2. Informationen über Geliebte Wildnis
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3. Ausstellung zum Thema
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4. Fördern von naturnahen Elementen in der Gemeinde
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Wildnis ist schön! Wildnis ist Vielfalt! Wildnis ist unsere Natur!

Bildkomposition von Lena Kral
15. Mai 2009

Warum diese Aktion?

Naturparadiese, Wildwiese, Urwald, seltene Pflanzen und Tiere in Jüchen? Wenn auch nicht auf den ersten Blick, aber es gibt sie noch, die kleinen Kostbarkeiten.

Um sich in der Natur zu erholen, fahren die meisten Menschen in Urlaubsregionen. Dort genießen sie den Anblick von idyllischen Dörfern, schönen Blumenwiesen, Naturwäldern, der großen Anzahl von Tieren und Pflanzen. Doch was macht diese Urlaubsorte so erholsam?

Schnell stellt sich heraus, dass keine Fichtenschonung als schön empfunden wird, sondern Mischwälder mit Bäumen verschiedenen Alters, unter denen Kräuter, Farne und Pilze wachsen, und auch schon mal ein Baumstumpf oder ein morscher Stamm dazwischen liegt.

Ortschaften werden dann als idyllisch empfunden, wenn sie nicht nach DIN-Norm geplant wurden:
-die Straßen sind kurvig oder verwinkelt; es gibt keine einheitliche Häuserfront an der Straße, meist hat jedes Haus eine andere Ausrichtung, Höhe und Dachneigung;
-die Gehwege sind streckenweise unbefestigt, haben unterschiedliche Breiten und Beläge;
-in Häuserwinkeln, auf Wegen, an Zäunen wachsen noch typische Dorfpflanzen; zwischen der Bebauung gibt es immer wieder kleine Freiflächen mit Wildpflanzen.

Auch hier in Jüchen leben wir in einer ländlichen Gemeinde. Viele Neubürger sind bewusst aufs Land in die Natur gezogen, ... - aber das „Urlaubsgefühl“ stellt sich nicht so richtig ein.

Bei der Gartenarbeit wird die Natur hier leider oft tot gepflegt:
- die Gärten sind bis in die letzten Ecken geputzt,
- Pflanzen die nicht selbst eingepflanzt ist, werden nicht geduldet,
- alles Verblühte, Trockene wird abgeschnitten und aus dem Garten entfernt.

Aber so geht nicht nur die natürliche Schönheit und Idylle verloren, sondern es fehlen auch die Futterpflanzen für die Raupen unserer Schmetterlinge, Brut- und Überwinterungsstellen für Rotkehlchen, Zaunkönig und Igel. Kein „guter Heinrich“, kein Klatschmohn oder Ehrenpreis, keine Malve hat eine Chance, zu wachsen und zu blühen.

Die BUNDSpechte wollen mit ihrem neuen Projekt den Jüchenern die Schönheit und den Wert der einheimischen Natur wieder näher bringen. Und das ist eigentlich denkbar einfach: etwas mehr Natur im eigenen Garten dulden, und naturnahe Kleinode in der Gemeinde wieder wahrnehmen und genießen.

Alle Teilnehmer an der Aktion sind aufgerufen, in einem naturnahen Gartenstück den Moment auf Foto festzuhalten, der besonders liebenswert oder interessant war. Diese Fotos sollen Teil einer Ausstellung im Rathaus zum Thema „geliebte Wildnis“ Ende des Jahres werden.

In lockerer Folge stellen die BUNDSpechte zusätzlich in der Presse und auf ihrer Internetseite neue Informationen und Tipps zum Thema vor.

 

Ausstellung jetzt in Korschenbroich

Freitag, den 4.6.10, eröffneten die BUNDSpechte ihre Ausstellung „Geliebte Wildnis“ im Foyer der Sparkasse Korschenbroich an der Hindenburgstraße zusammen mit Bürgermeister Heinz-Josef Dick und Dietmar Mittelstädt, stellvertretendem Vorstandsmitglied der Sparkasse Neuss.

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BUNDSpechte verteilen 100 Schmetterlingsflieder

Anfang Juni war es soweit, die BUNDSpechte werteten die Anfragen aus Anrufen, Mails und von den Listen aus, die in Geschäften im Jüchener Gemeindegebiet auslagen. Viele Jüchener Gartenbesitzer hatten das Angebot der BUNDSpechte genutzt und einen Schmetterlingsflieder für ihren Garten bestellt.

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Gartenaktion 2010: Vom Preisgeld der BUNDSpechte: Schmetterlingsflieder in jeden Garten

Für die Gartenaktion 2010 wollen die BUNDSpechte ihr Preisgeld einsetzen und damit gleichzeitig Natur und Gartenbesitzer unterstützen. Sie haben nach einer Gartenpflanze gesucht, die einerseits einen hohen Zierwert hat, andererseits aber auch möglichst vielen Tieren Nahrung bietet. Die Wahl ist dabei auf den Schmetterlingsflieder gefallen. Wie der Name verrät, lockt der Strauch im Sommer zahlreiche Falter, Bienen und Hummeln an.

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8. Mai 2010

4 Meter breiten Wildblumen-Wegrain neben Weide ausgesät

Auf 1000 qm säten die BUNDSpechte ihre Wegrain-Wildblumen in Jüchen hinter der Realschule aus, denn sie wollen die Wegraine Jüchens zum Erblühen bringen. An zwei Wegränder einer neuangelegten Pferdeweide hat ihnen die Gemeinde einen 4 m Wegrain zur naturnahen Gestaltung freigegeben.

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"Geliebte Wildnis" im Kreishaus Grevenbroich

Bis Ende Mai wird die Ausstellung „Geliebte Wildnis“ der BUNDSpechte Jüchen im Kreishaus in Grevenbroich, Foyer Verwaltungsneubau, zu sehen sein, für die die BUNDSpechte Jüchen vor wenigen Tagen erst den 1. Preis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt „Vielfalt entdecken“ erhielten. Die Ausstellung gehört zum Projekt „Geliebte Wildnis“ der BUNDSpechte, das sie 2009 gestartet hatten, um den weltweit diskutierten Artenverlust auch vor Ort aufzuhalten.
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19. März 2010

"Geliebte Wildnis" im Lichthof des Kreishauses

Nachdem die Ausstellung "Geliebte Wildnis" 6 Wochen im Rathaus Jüchen zu besichtigen war, konnten die BUNDSpechte sie nun auch im Lichthof des Kreishauses der Öffentlichkeit vorstellen. Sie wurden vom Vertreter des Landrates, Jürgen Steinmetz, begrüßt, der gerne bereit war, sich von ihnen die Ausstellung erläutern zu lassen.


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23. April 2010

BUNDSpechte erhalten 1. Preis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Die Sonne strahlte über Jüchen, als die Deutsche Bundesstiftung Umwelt den BUNDSpechten ihren 1. Preis „Vielfalt entdecken“ verlieh.
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23. April 2010

BUNDSpechte säen rosa Teppich aus Wiesenschaumkraut

Typisch für unsere heimischen Feuchtwiesen ist im Frühjahr eigentlich ein rosa Teppich aus blühendem Wiesenschaumkraut. Diese früher sehr häufig vorkommenden Blumen sind hier aber fast ganz verschwunden. Auch in Jüchen gibt es nur noch an einigen wenigen Standorten kleine Vorkommen dieser Wiesenblume. Das wollen die BUNDSpechte ändern und helfen mit der Aussaat von Wiesenschaumkraut der heimischen Natur auf die Sprünge.
Erster Einsatzort war das Regen-Überlaufbecken des Gymnasiums am Scheulenbend.
Über Meldungen, wo es in der Gemeinde Jüchen noch Wiesenschaumkraut gibt, würden sich die BUNDSpechte freuen.

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16. April 2010

BUNDSpechte wollen Jüchens Wegraine zum Erblühen bringen

„Wegraine Jüchens zum Erblühen bringen!“, das haben sich die BUNDSpechte 2010 für die Fortführung des Projektes „Geliebte Wildnis“ vorgenommen. Erster Einsatzort war Freitag der Wegrain neben dem Feld des Biobauern.

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12. Januar 2010

Ausstellung "Geliebte Wildnis" ist eröffnet

Stolz präsentierten die BUNDSpechte am Dienstag-nachmittag ihre Ausstellung zur „Geliebten Wildnis“. Als eine angenehme Bereicherung des sonst eher nüchtern gehaltenen Rathaus-Forums bezeichnete Bürgermeister Harald Zillikens die Ausstellung und lobte den Einsatz der BUNDSpechte, die vor Ort aktiv sind und sich vorbildlich für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen.

Stellvertretend durch eine Wildtier-Silhouette haben die BUNDSpechte die Wildniselemente auf Postern dargestellt, die sie auch in ihren „Tipps zur Geliebten Wildnis“ der Öffentlichkeit vorgestellt hatten. Vor der Posterwand stehen zusätzlich Modelle von Gartenelementen, die darstellen, wie Natur und Mensch in Harmonie leben können.
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15. Mai 2009

Start der Aktion "Geliebte Wildnis"

Die BUNDSpechte waren am Freitag angenehm überrascht, als Sie Ihr Projekt „Geliebte Wildnis“ im Rewe Markt in Jüchen vorstellten. Sie hatten damit gerechnet, auf Skepsis und vielleicht auch Ablehnung zu stoßen, wenn Sie dafür werben, ein kleines Stück Garten sich selbst zu überlassen, damit Wildpflanzen irgendwo eine Chance zum Wachsen bekommen. Doch die meisten Rewe-Kunden ließen sich bereitwillig über das Thema informieren und werden an der Aktion teilnehmen, indem sie z.B. die Schmetterlingsblumen aussäen werden oder sogar einen Teil ihres Gartens der Natur zur Gestaltung leihen.

In den kommenden Wochen werden die BUNDSpechte an verschiedenen Orten ihr Projekt vorstellen und für die Teilnahme am Projekt werben. Finanzielle Unterstützung für die Aktion erhielten die BUNDSpechte vom Gemeinschaftswerk NUN des Rhein-Kreis-Neuss.

 

 

29. Mai 2009

2. Informationsveranstaltung beim Biobauernhof

An diesem Tag hatten es die BUNDSpechte leichter, von ihrem Projekt zu überzeugen, denn die Besucher des Bio-Hofladens und die Gemüsegärtner des Projektes "Gemüse selber ernten" brachten natürlich schon eine positive Einstellung zu Bio und Natur mit.

5. Juni 2009

3. Informationsveranstaltung

nach Wahl des Einkaufszentrums in Jüchen und dann Neuenhoven als Ort in der nördlichen Gemeinde haben die BUNDSpechte für den 3. Informationsort das Einkaufszentrum in Hochneukirch ausgesucht.



Schönbär ist Schmetterling des Jahres 2010

NRWinfo August 2010

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