BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Gärtnern ohne Torf

Informationen zum Moor, zur Moorzerstörung und zum Schutz der Moore unter folgenden Links:

Moorschutz

Moortypen

Moorzerstörung

Torfabbau und Verwendung

Pflanzen der Moore

Tiere der Moore

Gärtnern ohne Torf

Einkaufsliste torffreie Erden (pdf)

BUND Einkaufsführer (pdf)

naturfreundliche Grabbepflanzung 

 

Kompost-Termine

2015 informiert der BUND in Jüchen einmal pro Monat über torffreies Gärtnern. Am Aktionstag besteht die Möglichkeit, sich über naturnahes Gärtnern zu informieren und Kompost gegen eine kleine Spende zu erwerben.

Ort: Friedhof Jüchen, Eingang Buschgasse
Zeit: Freitag, 9-11 Uhr

Die nächsten Termine:
  27.3.2015
  24.4.2015
  22.5.2015
  12.6.2015
  24.7.2015
  21.8.2015
  25.9.2015
23.10.2015

23. Oktober 2015

letzter BUND Termin zur Kompostausgabe in diesem Jahr

Vor den Feiertagen im November hat der BUND noch einmal eine Termin zur Kompostausgabe eingerichtet und dafür auch neue Komposterde von der Kompostieranlage in Wanlo abgeholt. Am 23.10.2015, zwischen 9 und 11 Uhr kann so Komposterde am Jüchener Friedhof, Eingang Buschgasse, gegen eine Spende abgeholt werden.  

Gerade vor den Feiertagen im November werden die Gräber frisch bepflanzt und winterfest gemacht. Die konventionell angebotenen Erden und Graberden bestehen leider immer noch zum überwiegenden Teil aus Hochmoortorf, teilweise zu 95 %. Eine gute Alternative kann am Freitag bei der BUND Aktion kennengelernt und mitgenommen werden. Die BUND-Gruppe hofft, dass sich ihr Einsatz im Moorschutzprojekt gelohnt hat und die Garten- und Friedhofsarbeiten mit dem vermittelten Wissen und mit Rücksicht auf das wertvolle Biotop Moor nur noch mit torffreier Erden erfolgen. 

27. September 2015

Moorexkursion ins Hohe Venn

Lothar Menzel, der im Hohen Venn Moorführungen anbietet,  war von den Projekten zum Schutz der Moore des BUND Jüchen und der BUNDSpechte so angetan, dass er der BUND-Gruppe anbot, für sie eine gesonderte Führung durch das Moor zu machen. Hierdurch hatten die Umweltschützer Gelegenheit, von einem ortskundigen Naturführer den Lebensraum vorgestellt zu bekommen, für dessen Schutz sie sich seit vielen Jahren einsetzen.

Bei herrlichem Wetter am letzten Septemberwochenende ging es über Holzstege vorbei an Moorbirken, Beinbrech, Rauschbeeren und Torfmoosen. Der Weg bestand überwiegend aus Holzstegen. Diese Stege ermöglichen nicht nur das Erwandern des Moores mit trockenen Füßen, sie schützen das Moor auch vor Trittschäden. Da das Holz in der Sonne auch ein guter Sonnenplatz für Tiere ist,  huschten vor den Wanderern immer mal wieder Eidechsen vom Steg, hüften Heuschrecken zur Seite oder es setzte sich die wenig scheue, schwarze Heidelibelle vor die Wanderer auf den Holzsteg. Damit war der Bogen zum zweiten Exkursionsschwerpunkt von Lothar Menzel geschlagen, der neben Moorführungen auch Exkursionen mit Schwerpunkt Libellen anbietet. Für die BUND-Gruppe war es zwar Ende September schon zu spät, um den Sonnentau als typische fleischfressende Moorpflanze noch entdecken zu können, ebenso wie die vielen anderen Libellenarten, aber da eine Wiederholung der gelungenen Moorwanderung schon ins Auge gefasst ist, können zu einer früheren Jahreszeit dann diese Moorarten bestimmt auch kennengelernt werden.

weitere Moorimpressionen  

25. September 2015

7. Termin für BUND- Kompostausgabe

Es ist wieder so weit! Am 25.9.2015 kann Komposterde in kleineren Mengen am Infostand des BUND Jüchen abgeholt werden. In der Pflanzzeit von April bis Oktober können die Jüchener dieses Angebot des BUND Jüchen nutzen, um die torffreie Erde zu testen und für die Garten- oder Balkonbepflanzung zu verwenden. Damit wird der Umwelt auf vielfältige Weise geholfen: Wenn kein Torf für die Blumen- und Pflanzerden abgebaut wird, bleiben die Moore erhalten, und mit ihnen die Pflanzen und Tiere, die sich auf diesen extremen Standort angepasst haben und auf ihn angewiesen sind. Aber auch zum Klimaschutz trägt jeder bei, der den Torfabbau verhindert, denn Moore sind große CO2-Speicher und Wasser-Reservoire.
Wird Gartenabfall und Grünschnitt kompostiert, werden die pflanzlichen Nährstoffe auf natürliche Weise wieder in den Naturkreislauf zurückgeführt und müssen nicht als Müll verbrannt werden. Die vom BUND Jüchen angebotene Komposterde kommt aus der Kompostierungsanlage in Wanlo. Weil keine langen Transportwege anfallen, ist dieses Pflanzerden-Angebot dadurch besonders umweltfreundlich. Also viele Gründe, umweltfreundliche Komposterde anstelle der torfhaltigen Erden zu verwenden.
Während des Freitagstermins stehen die Mitglieder des BUND Jüchen auch für Fragen zur naturnahen Gartengestaltung und umweltfreundliche Grabbepflanzung zur Verfügung.

Auch in den Sommerferien Kompostausgabe

Auch in den Sommerferien richtet der BUND Jüchen die Möglichkeit ein, einmal im Monat Komposterde gegen eine kleine Spende zu erhalten. So können diejenigen, die diese Komposterde bereits getestet haben, für Pflanzarbeiten im Sommer weiter auf Komposterde zurückgreifen. Diejenigen, die Komposterde noch nicht verwendet haben, haben die Möglichkeit jetzt Komposterde als umweltfreundliche Alternative für die üblichen torfhaltigen Blumenerden testen. Am Freitag, den 24.7.2015 von 9 – 11 Uhr stehen die Mitglieder der BUND-Ortsgruppe wieder am Friedhof Jüchen, Eingang Buschstraße.

2011 riefen die BUNDSpechte das Projekt „Torffrei Gärtnern“ ins Leben und führen seitdem jedes Jahr zahlreiche Aktionen für den Erhalt der Moore durch. Sie erstellten Marktanalysen und Verbraucherinformationen, gestalteten eine Informationsausstellung mit dem Thema „Schutz der Moore durch Verwendung von torffreier Erden“ und sorgten für Kompostausgaben an verschiedenen Örtlichkeiten in der Gemeinde Jüchen.  Mit Unterstützung der Erwachsenen aus der BUND Ortsgruppe bepflanzten sie außerdem exemplarisch naturnahe Gräber und richteten die Kompostausgabe auf Friedhöfen der Gemeinde ein.

Während des Freitagstermins informieren die Mitglieder des BUND Jüchen auch über naturnahe  Gartengestaltung, sowie über umweltfreundliche Grabbepflanzungen.

12. Juni 2015

Komposttermin Juni

Auch im Juni findet wieder eine Kompostausgabe des BUND Jüchen statt. So besteht die Möglichkeit, Komposterde als umweltfreundliche Alternative für die üblichen torfhaltigen Blumenerden zu testen und gegen eine kleine Spende mitzunehmen. Am Freitag, den 12.6.2015 von 9 – 11 Uhr stehen die Mitglieder der BUND-Ortsgruppe wieder am Friedhof Jüchen, Eingang Buschstraße, und informieren dabei außerdem über naturnahe Gartengestaltung, sowie über umweltfreundliche Grabbepflanzungen.
Im Mai hatte die Kompost-Aktion so großen Anklang gefunden, dass der große Sack mit Komposterde bis auf den letzten Eimer geleert worden war. Für Freitag hat der BUND nun den Nachschub von der Kompostierungsanlage in Wanlo geholt, so dass wieder ausreichend Komposterde für die Gartenarbeit in Jüchen zur Verfügung steht.

Apriltermin Kompostausgabe in Jüchen

 

Während zum Eröffnungstermin der Kompostausgabe Ende März das Frühlingswetter sich noch sehr zurückhaltend präsentierte, sind zum 2. Termin im April bereits sommerliche Temperaturen angesagt. In den Gärten wird gepflanzt und gesät. Nur der Stichtag der „Eisheiligen“ hält die empfindlichen Sommerblumen und Gemüsepflanzen noch in der Warteposition, bis auch sie rausgepflanzt werden können.

Der Apriltermin für die BUND-Kompostausgabe steht jetzt an! Am 24.4.2015, 9-11 Uhr am Jüchener Friedhof, Eingang Buschgasse können Interessierte wieder Kompost gegen eine kleine Spende abholen und sich von den BUND-Mitgliedern über naturnahes Gärtnern und naturfreundliche Grabgestaltungen informieren lassen.

 

"Torffrei Gärtnern"

Es gibt wieder eine Kompostausgabe in Jüchen

Eröffnung ist am 27.3.2015, 9-11 Uhr am Jüchener Friedhof, Eingang Buschgasse.

Noch hat sich das Frühlingswetter nicht überzeugend durchgesetzt.  Doch in den Gärten sind bereits die ersten Arbeiten erfolgt. Die frühen Ostertermine erhöhen das Bedürfnis, den Frühling in die Beete zu holen. Auch auf den Friedhöfen werden die Gräber für die Ostertage gepflegt und bepflanzt. Damit die gärtnerische Gestaltung für die Natur ohne Nachteile erfolgt, möchte der BUND Jüchen die Verwendung von naturfreundlichen Pflanzerden in Erinnerung rufen.

Werden neue Pflanzungen geplant, gehört hierzu nicht nur die Auswahl der Pflanzen, sondern auch die Entscheidung, welche Pflanzerden dabei verwendet werden. Die meisten Pflanzerden enthalten immer noch einen großen Anteil an Torf. Torf wird aber aus Mooren gewonnen. Diese wertvollen Moore werden hierfür trockengelegt und vernichtet. Deswegen bittet der BUND Jüchen alle Gartenliebhaber, bei der Auswahl der Garten- und Blumenerden an die einmaligen Moorlandschaften mit ihren seltenen Tieren und Pflanzen zu denken. Torffreie Erden gibt es mittlerweile schon in vielen Gartenzentren und Läden. Gut sichtbar ist dann der Vermerk „torffrei“  auf den Beuteln angebracht.

Für besonders empfehlenswert hält der BUND die Verwendung von Komposterde, denn sie entsteht direkt aus dem Recycling-Kreislauf der Natur und enthält natürlicherweise die Nährstoffe, die die Pflanzen brauchen. Wer keinen eigenen Kompost im Garten hat oder dort nicht die nötigen Temperaturen erreicht, um unerwünschtes Aussamen zu verhindern, kann auf den Kompost aus den Kompostierungsanlagen in Wanlo und Korschenbroich zurückgreifen.

Damit sich möglichst viele Hobbygärtnerinnen und Gärtner für die Komposterde entscheiden, hatte der BUND Jüchen mit der Gemeinde zusammen eine Ausgabestelle  zum Kennenlernen und Ausprobieren von Kompost eingerichtet. Einmal im Monat konnten Interessierte 2014 am Garzweiler Friedhof Komposterde erhalten. Dieses Jahr haben die Jüchener die Möglichkeit, einmal im Monat in ihrer Nähe Komposterde zu bekommen. Die neue Kompostausgabestelle wird am kommenden Freitag, 27.3.2015,  zwischen 9 und 11 Uhr am Jüchener Friedhof, Buschgasse, eröffnet. Die Termine für die kommenden Monate werden dann jeweils in der Presse bekanntgegeben, bzw. sind auf der Homepage des BUND Jüchen nachzulesen.

Bei diesen Aktionen informieren die BUND Mitglieder auch über umweltfreundliche Grabbepflanzungen, denn z.B. mit blütenreichen Bodendeckern ist den Tieren geholfen und der anfallende Pflegeaufwand erheblich reduziert.

Wer bei der Gartenbepflanzung gleichzeitig unserer Natur helfen möchte, braucht auf eine bunte Pflanzenauswahl nicht zu verzichten. Es kommt nur auf die richtige Auswahl aus dem großen Sortiment an. Für eine schnelle Entscheidung hilft es, auf folgende Eigenschaften zu achten: ungefüllte Blüten, alte Bauerngartensorten sowie einheimische Arten. Viele Gärtnereien führen mittlerweile bienen-, schmetterlings- und vogelfreundliche Sorten und haben sie oft auch schon entsprechend gekennzeichnet. So können im Garten Mensch und Natur zu einem harmonischen Zusammenleben finden.

Wer auf torfhaltige Erden verzichtet, hat schon einen großen Beitrag zum Schutz der Natur  geleistet. Gleichzeitig wird unser Klima geschützt, denn die großen CO2 Speicher des Moores bleiben unangetastet und die langen Transportwege werden eingespart. Wer sich dann noch für naturfreundliche Bepflanzungen entscheidet, hilft mit, die Vielfalt unserer Tier- und Pflanzenarten auch in Jüchen zu vermehren und zu erhalten.

1. Oktober 2014

Letzter Ausgabetermin in diesem Jahr für Komposterde

Mittwoch bietet sich zum letzten Mal für dieses Jahr die Möglichkeit, Komposterde für die Herbstpflanzungen in Garzweiler zu bekommen.  Der BUND Jüchen und die BUNDSpechte hatten zum Projektthema „Torffrei Gärtnern“ mit der Gemeinde Jüchen  die Ausgabestelle von Komposterde eingerichtet.  An jedem 1. Mittwoch im Monat, von April bis Oktober, konnte Komposterde in kleinen Mengen zwischen 10 – 12 Uhr  auf dem Friedhof in Garzweiler (gegenüber vom neuen Seniorenheim) abgeholt werden.  Der 1. Oktober ist der letzte Termin in diesem Jahr. Wer für die Herbstpflanzung die torffreien Erden verwenden will, um damit unsere Moore zu  schützen und zu erhalten, sollte den Termin nutzen.     

29. März 2014

Eröffnung der neuen Ausgabestelle für Komposterde in Jüchen-Garzweiler

Zu Beginn der Gartensaison haben sich BUND Jüchen und die BUNDSpechte zu einer gemeinsamen  Aktion zum Projektthema „Torffrei Gärtnern“ getroffen. Gleichzeitig wurde die neue Ausgabestelle für Komposterde der Gemeinde Jüchen am Garzweiler Friedhof eröffnet.

Seit einigen jahren unterstützt der BUND Jüchen den Schutz unserer wertvollen Moorlandschaften mit verschiedenen Aktionen, mit denen Alternativen zu torfhaltigen Erden aufgezeigt werden. Wichtig ist es der Gruppe dabei, dass es auch ein regionales Angebot für torffreie Erden gibt. So können Menschen, denen der Schutz der Moore wichtig ist, ohne zu hohen Aufwand ihre Mithilfe für die einmaligen Naturgebiete umsetzen.

Die Vorarbeiten haben sich gelohnt. Seit diesem Jahr kann die bewährte Torf-Alternative in Form von feiner Komposterde in der Kompostieranlage in Wanlo auch in kleineren Mengen als lose Ware abgeholt werden. Auch in der Kompostieranlage in Korschenbroich ist sie zu beziehen. Gröberen Gartenkompost gibt es schon länger als lose Ware und als Sackware.

Ab April gibt es jetzt auch in Jüchen die Möglichkeit, einmal im Monat kleinere Mengen Kompost abzuholen. Diese Abholstelle hat die Gemeinde  in Zusammenarbeit mit dem BUND Jüchen eingerichtet und am Samstag eröffnet. Von April bis Oktober, jeweils am ersten Mittwoch im Monat, von 10 - 12 Uhr, ist feiner Kompost als lose Ware am Garzweiler Friedhof gegenüber der neuen Seniorenresidenz zu bekommen.

Die interessierten Besucher konnten sich am Samstag Komposterde in Eimer und Speißwannen mitnehmen, oder die Komposterde wurde von den BUNDSpechten in die selbst bedruckten Tüten abgefüllt. Für Gartenfreunde, die Blumenerde benötigten, bestand die Möglichkeit,  die vor Ort gemischte naturfreundliche Blumenerde mitzunehmen, die selbstverständlich torffrei ist.

 

25. Oktober 2013

Tipps zur umweltfreundlichen Grabgestaltung

Info-Stand auf dem Friedhof in Hochneukirch
Info-Stand auf dem Friedhof in Jüchen

Trotz des regnerischen Herbstwetters nutzten Hochneukircher und Jüchener die Gelegenheit am Wochenende, sich über umweltfreundliche Grabgestaltung an den Info-Ständen des BUND auf den Friedhöfen zu informieren. Besonders gefragt waren Lösungsmöglichkeiten für Gräber an schwierigen Standorten. Hierzu gehören z.B. Gräber in der prallen Sonne, auf denen Pflanzen schnell vertrocknen können, und Schattengräber, auf denen die Pflanzen oft ein kümmerliches Dasein führen. Doch auch für Problemstandorte gibt es ansprechende Lösungen, wenn die richtige Pflanze gesetzt wird.

Eine ökologisch wertvolle Grabgestaltung besteht aus Bodendeckern, die das Grab mit einem grünen oder blühenden Teppich bedecken. Bodendecker haben viele Vorteile. Sie verhindern das Austrocknen des Bodens, sie produzieren Sauerstoff, binden Kohlendioxid, und haben im Idealfall Nektar und Pollen für Bienen und Schmetterlinge.  Nicht zuletzt verringern immergrüne Bodendecker den Pflegeaufwand.  Für die Sonnengräber eignen sich viele mediterrane Pflanzen, die in der Regel auch eine herrliche Blütenfülle aufweisen. Auch wenn Schattenpflanzen meist zartere Blüten haben, können auch für diese Standorte schöne Gestaltungen erreicht werden.

Neben Tipps zur Auswahl der Pflanzen informierten die Naturschützer auch über die Zusammensetzung von Pflanzenerden, und wie torffreie Erden zu erkennen sind.  Dass auch gängige Pflanz- und Blumenerden Torf enthalten, ist den wenigsten Menschen bekannt.  Auf Torf sollte aber auf jeden Fall verzichtet werden, denn für die Gewinnung von Torf werden wertvolle Moore trockengelegt und vernichtet. Mit den Mooren sterben die Pflanzen und Tiere, die als Spezialisten auf diesen einmaligen Lebensraum angewiesen sind. Nicht vergessen werden sollte außerdem die wichtige Rolle, die die Moore als großer Kohlendioxidspeicher  in unserer Zeit für den Klimaschutz spielen.

26. Juni 2013

Auf Bedburdycker Friedhof ist ein Grab naturfreundlich bepflanzt

Jetzt gibt es auch in Bedburdyck ein Grab, das mit dem BUND Jüchen zusammen naturfreundlich bepflanzt wurde. Diesmal half Pia von den BUNDSpechten und ihr Bruder bei der BUND-Aktion mit. Zu der Bepflanzung gehören auch zwei Kletterrosen, die einen blühenden Hintergrund bilden. Davor sind Steingartennelken, Steinbrechgewächse und Glockenblumen gepflanzt. Vielleicht werden die Bodendecker schon im nächsten Jahr wie ein Teppich das ganze Grab bedecken und so den Boden vor Austrocknung schützen. Dann wird auch der Pflegeaufwand verringert. Die Pflanzen sind so ausgewählt, dass sie mit ihren Blüten einen schönen Anblick bieten. Selbstverständlich kommen für ein naturfreundliches Grab nur Pflanzen in die engere Auswahl, die auch für Schmetterlinge und Bienen Nektar und Pollen anbieten.

Wie bereits in Neuenhoven, Gierath, Hochneukirch und Jüchen werden Gräber, die so naturfreundlich gestaltet sind, mit der BUND Plakette ausgezeichnet.

 

3. Mai 2013

In Jüchen naturfreundliches Grab ausgezeichnet

Paula und Ingrid Winzen pflanzen den Thymian in einer gleichmäßigen Anordnung auf das Grab, damit die naturfreundliche Grabbepflanzung auch jetzt schon gut aussieht. Bald wird der Teppichthymian aber dann zu einer einzigen geschlossenen Bodenbedeckung zusammengewachsen sein. Neben Thymian und Lavendel gehören Rosen und Steingartennelken zu den Pflanzen, die der BUND Jüchen für diese Grabbepflanzung empfohlen hatte. Für die Grabpflege ist eine geschlossene, pflegeleichte Bodenbepflanzung ideal. Sie sieht schön aus, schützt den Boden vor Austrocknung, macht wenig Arbeit und hilft vielen Insekten Nektar und Pollen zu finden. Während die Menschen den schönen Anblick der reich blühenden Bodendecker genießen, werden sich die Hummel und anderen Insekten über das Nektarangebot freuen. 

Das Grab in Jüchen gehört zur Gruppe der nach Natur-Kriterien angelegten Gräbern in Jüchen. Die Aktion des BUND geht auf das „Torffrei Gärtnern“ Projekt der BUNDSpechte zurück. Weil  besonders bei der Grabpflege noch viel Torf verwendet wird, starteten sie ein eigenes Projekt „torffreie Friedhöfe“. Torf stammt aus Mooren, die durch den Abbau zerstört werden. Mit dem Moor verschwinden auch die an die extremen Moorbedingungen angepassten Tiere und Pflanzen. Um die Moore zu erhalten, sollte deswegen auf die Verwendung von Torf verzichtet werden.

Um bei der Entscheidung „torffrei gärtnern“ zu helfen, möchte die Ortsgruppe positive Möglichkeiten zeigen, wie mit einer naturfreundlichen Grabbepflanzung das Torfaufbringen überflüssig wird. Erklärtes Ziel ist es, auf jedem Friedhof in Jüchen ein Grab mit vorbildhafter  Bepflanzung vorzustellen.  Dafür muss auf Torf verzichtet werden, möglichst Bodendecker gepflanzt werden und die Pflanzen Nahrung für die einheimischen Tiere bieten. Diese Grabbepflanzungen erhalten dann die Natur-Plakette des BUND Jüchen.

Jetzt gibt es auf dem Jüchener Friedhof auch ein ausgezeichnetes, naturfreundliches Grab. Die Erwachsenen der BUND-Ortsgruppe Jüchen haben für dieses Grab einen Bepflanzungsplan  entworfen. Zusammen mit Paula, die zu den BUNDSpechten Jüchen gehört, haben sie dann auch bei der Bepflanzung geholfen. Weil dieses Grab die Kriterien des BUND Jüchen für eine naturfreundliche Grabbepflanzung erfüllt, erhielt es auch die Natur-Plakette. So können Friedhofsbesucher auch in Jüchen erkennen, was ein naturfreundliches Grab ausmacht.

2. Mai 2013

Auch in Gierath naturfreundliches Grab

Frau Kassing freut sich immer wieder über die neue Grabbepflanzung, wenn sie auf den Gierather Freidhof geht.  Seit der Pflanzung blühten die weißen und roten Steinbrechgewächse üppig. Die Grabbepflanzung ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch noch vom BUND Jüchen mit einer Umwelt-Plakette ausgezeichnet wurde.

Bereits im letzten Jahr, bei der Aktion „Torffreie Friedhöfe“ der BUNDSpechte, fiel die Entscheidung für diese neue Grabbepflanzung.  Die Jugendlichen hatten dafür geworben, zum Schutz der wertvollen Moore auf Torf bei Pflanzungen zu verzichten und stattdessen Komposterde zu verwenden. Noch besser wäre es nach Meinung der jungen Umweltschützer, wenn die Fläche mit Bodendeckern bepflanzt wird. Hierdurch trocknet der Boden weniger stark aus und der Pflegeaufwand wird geringer. Besonders umweltfreundlich sind Bepflanzungen, wenn sie den  heimischen Tieren, wie Schmetterlingen, Bienen oder Vögeln, noch Nahrung bieten.

Frau Kassing war gerne bereit, die Bepflanzung auf dem Grab nach ökologischen Gesichtspunkten aufzuwerten. Die Ortsgruppe des BUND Jüchen half bei der Auswahl der geeigneten Pflanzen.  Denn diese sollten mehrere Bedingungen erfüllen: gut aussehen, für den Standort geeignet sein und Nahrung für Bienen und Insekten bieten.  Nachdem die Entscheidung für die Pflanzen getroffen  war, ging es mit der BUND-Gruppe an die praktische Arbeit, das Pflanzen.

Das Ergebnis findet nicht nur bei Frau Kassing großes Lob, sondern auch bei den Bienen, die  zu regelmäßigen Besuchern der Blüten geworden sind. Jetzt müssen die gepflanzten Bodendecker nur noch zusammenwachsen, um vielleicht schon im nächsten Jahr einen geschlossenen Blätter- und Blütenteppich zu bilden.

25. September 2012

Blühende Grabbepflanzung in Hochneukirch

beim Bepflanzung
die fertige Bepflanzung


nach ein paar Monaten

 

In Hochneukirch ist ein Grab umweltfreundlich bepflanzt worden. Wegen der sonnigen Lage fiel die Wahl auf mediterrane Pflanzen. So erfreuen die Blüten u.a. von Teppichthymian, Lavendel, Fetthenne und Rosen nicht nur die Betrachter, sondern auch die vielen Insekten, wie Bienen undSchmetterlinge. Schon haben die Bodendecker einen geschlossenen, blühenden  Teppich gebildet, so dass der Boden vor Austrocknung geschützt ist.

 

 

 

Erste umweltfreundliche Grabbepflanzung in Neuenhoven

 Das erste Grab, das nach den Empfehlungen des BUND Jüchen bepflanzt wurde, liegt in Neuenhoven.

Wegen der vollsonnigen Lage sind hier Rosen, Lavendel und Thymian für eine schöne Bodenbedeckung gewählt worden. 

Kurz nach der Bepflanzung
Ein paar Monate später

Umweltfreundliche Grabbepflanzung mit Bodendeckern

Friedhöfe sind Orte zum Gedenkens an die verstorbenen Angehörigen. Besonders wenn die Bepflanzung bereits einen alten Baumbestand aufweist, strahlen sie eine würdevolle Ruhe aus und werden auch gerne aufgesucht, um die Stille zu genießen und vom hektischen Alltag abschalten zu können.

Nicht zuletzt wegen der friedvollen Atmosphäre finden sich hier auch viele sonst scheue Tiere ein.

Möchte man solche Orte im Einklang mit der Natur fördern, ist zunächst eine harmonische Bepflanzung der Friedhofsanlage nötig. Doch auch jeder Angehörige, der ein Grab pflegt, kann hier mithelfen.

Auf dem Gierather Friedhof ist bereits ein kleiner Schritt getan. Viele der Angehörigen verwenden hier anstelle von Torf für die Pflanzarbeiten Komposterde, die auf Initiative der BUNDSpechte Jüchen von der Gemeinde angeboten wird. Für die Torfgewinnung würden die Moore trockengelegt und damit dauerhaft zerstört.  Wenn Komposterde anstelle von Torf verwandt wird, werden damit unsere kostbaren Moore mit ihren seltenen Pflanzen und Tieren vor der Vernichtung geschützt.

Doch auch durch die Bepflanzung der Gräber kann vieles für die Natur getan werden. Ganz nebenbei verringert sich hierdurch der Pflegaufwand sowie die Kosten, die für die umfangreiche Saisonbepflanzung mehrmals im Jahr anfallen.

Je nachdem, welche Pflanzen ausgesucht werden, finden Schmetterlinge und Bienen hier Nektar, und Vögel können sich von den Beeren ernähren. Bei der Auswahl der Pflanzen helfen fürs Erste einige einfache Kriterien. Zu den naturfreundlichen Pflanzen gehören die einheimischen Sträucher, Blumen und Pflanzen, aber auch fast alle Pflanzen der Bauerngärten und Kräutergärten. Bei den Blüten sind die ungefüllten Sorten eher für die Bienen und Schmetterlinge interessant, während die hochgezüchteten, gefüllten Sorten ihnen meist keine Nahrung bieten.

Um eine naturfreundliche Grabbepflanzungen mit Bodendeckern anschaulich zu zeigen, hat der BUND Jüchen auf allen Friedhöfen in Jüchen eine Grabgestaltung nach diesen Kriterien geplant. Auf dem Friedhof in Neuenhoven wurde die Bepflanzung im Sommer ausgeführt. Hier hat der blühende Bodendecker schon eine geschlossene Decke gebildet. Auch in Hochneukirch ist ein  Grab mit dem BUND Jüchen naturfreundlich bepflanzt worden. Da die Bepflanzung hier noch neuer ist, braucht der Bodendecker noch etwas Zeit, sich zu entwickeln.  Auf den anderen Friedhöfen werden die Gräber dann im Frühjahr gestaltet.

31. August 2012

Torffreie Erde auf dem Gierather Friedhof

Es war nicht gerade ideales Wetter, um auf dem Friedhof in Gierath die Kompost-Ausgabestelle zu eröffnen. Doch die BUNDSpechte ließen sich am Freitag vom Regen nicht abschrecken und waren überrascht, wie viele Gierather zum Informationstermin gekommen waren. Von den Besuchern erhielten die BUNDSpechte durchweg positive Rückmeldungen für das Angebot der Gemeinde, torffreie Komposterde für die Pflanzarbeiten auf den Gräbern zur Verfügung zu stellen. Wenn es nicht so verregnet gewesen wäre, hätten viele der Besucher schon direkt am Freitag mit der Komposterde die Pflanzarbeiten auf dem Friedhof begonnen. Da das Angebot der Gemeinde aber längerfristig gilt, vertrauten sie auf den Wetterbericht, der für die nächsten Tagen wieder trockeneres Wetter angekündigt hatte und verschoben die Pflanzarbeiten um ein paar Tage.

In den Gesprächen konnten die Umweltschützer über den Zusammenhang zwischen Torfabbau und Zerstörung der Moore informieren, über die versteckten Torfanteile in Blumen-, Pflanz- und Graberde und welche zusätzlichen Vorteile eine umweltfreundliche Grabpflege ohne Torf hat. Einige Besucher wollen jetzt überlegen, ob sie dort Bodendecker pflanzen, wo jetzt noch unbedeckte Erde auf den Gräber ist. Bodendecker ist noch umweltfreundlicher, da sie als „grüner Teppich“ den Boden vor Austrocknung schützen, den Pflegeaufwand verringern, neue gestalterische Aspekte eröffnen und mit ihren Blüten Nahrung für Bienen bieten.

Jeder Besucher konnte am Freitag noch eine Narzissenzwiebel mit nach Hause nehmen. Sie war in einen Blumentopf mit Komposterde gepflanzt. Ein kleines grünes BUND-Schildchen „no Torf“ machte deutlich, dass diese Pflanzerde torffrei ist.  Fürs Nachlesen über das Thema „Torf und Moor“ übergaben die BUNDSpechte den Besuchern noch Informationsmaterial, ergänzt um eine Liste von Herstellern, die torffreie Erde auch für das „torffreie Gärtnern“ im Handel anbieten.

Torffreier Friedhof

Am Freitag, den 31.8.2012, um 16.30 Uhr wird auf dem Gierather Friedhof (Parkplatz) die erste kostenlose Ausgabe von torffreier Komposterde eingeweiht.

Zu diesem Anlass werden die BUNDSpechte über torffreie Erden informieren, woran man sie erkennt und wie Torfabbau und Vernichtung von Mooren zusammenhängt.

Im letzten Jahr hatten die BUNDSpechte mit ihrem Projekt „torffrei Gärtnern“ begonnen.  Zu den Aktionen gehörte auch der Antrag zu „torffreien Friedhöfen“, denn gerade bei der Grabpflege auf den Friedhöfen wird noch besonders viel Torf verwendet, obwohl es gute Alternativen gibt. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Jüchen ist jetzt ein attraktives Angebot entstanden.  Damit die Angehörigen bei der Grabpflege leichter auf torfhaltige Erde verzichten können, wird hierfür auf dem Friedhof kostenlos torffreie Komposterde angeboten. Die BUNDSpechte hoffen auf eine gute Akzeptanz, damit das Angebot auch auf anderen Friedhöfen eingerichtet werden kann. Um die torffreie Erde in Ruhe begutachten zu können, erhält jeder Besucher am Freitag von den jungen Umweltschützern einen Blumentopf mit Komposterde zum Mitnehmen.

Projekt: "Torffrei gärtnern"

Umweltfreundliche Grabgestaltung

6. Mai 2011

Komposterde statt Torf

Unverbindlich Kompost im Garten oder für die Kübel- und Zimmerpflanzen ausprobieren, das war am Freitag auf dem Biobauernhof in Neuenhoven möglich. Die BUNDSpechte hatten für ihre Aktion auf der Kompostieranlage in Wanlo einen Anhänger mit Komposterde füllen lassen und zum Bauernhof gebracht. Mit Schaufeln und Händen füllten die BUNDSpechte Beutel mit Kompost, die dann mitgenommen werden konnten. Zum Nachdünger gab es noch Hornmehl dazu, damit die Pflanzen mit allem, was sie zum Wachstum brauchen, auch längerfristig versorgt sind. Besonders gerne nahmen die Besucherkinder das Angebot wahr, direkt vor Ort Sonnenblumen und Zierkürbis in der Komposterde auszusäen und die Blumentöpfe mit nach Hause zu nehmen.

Selbstverständlich gab es auch jede Menge Informationen über den Wert der Moore, über die Zerstörung der Moore durch den Torfabbau und Alternativen zu Torf. Hierfür hatten die BUNDSpechte Plakate angefertigt, die an den Wert der Moore erinnern, denn Moore schützen unser Klima durch die Speicherung von riesigen Mengen CO2 und Wasser. Auf anderen Plakaten haben sie die gefährdeten Moortiere und Moorpflanzen dargestellt und die Entstehungsgeschichte der tausende Jahre alten Moore.

Auch eine Liste der Anbieter von torffreien Erden konnte mitgenommen werden. Diese Liste wird vom BUND ständig aktualisiert, denn immer mehr Hersteller von Substraten erweitern ihr Sortiment mittlerweile um ein Produkt mit torffreier Erde.

Die Aktion am Freitag ist Teil des Projektes „Torffrei Gärtnern“ der BUNDSpechte. Anfang des Jahres hatten sie eine Umfrage bei allen Geschäften und Gartenbaubetrieben der Gemeinde Jüchen gestartet, um einen Einkaufsführer zu torffreien Erden zu erstellen. Das Ergebnis haben sie jetzt in ihrem Flyer festgehalten: In Jüchen bietet nur ein Geschäft verbindlich torffreie Erde an: der Biobauernhof Essers in Neuenhoven, wo die BUNDpechte dann auch ihre erste Aktion durchführten.

Torf wird im gewerblichen Gartenbau verwendet, weil er ein preiswerter, nährstoffarmer Füllstoff ist, der das Zusammensetzen der Substrate besonders einfach macht. Torf versauert aber den Boden und bringt selbst keine Nährstoffe mit. Viel wertvoller ist dagegen Kompost, der genau die Nährstoffe enthält, die die Pflanzen brauchen. Das Recyceln der organischen Stoffe ist besonders effektiv, wenn in jedem Garten kompostiert wird, da hier der Kreislauf ohne große Transportwege auskommt. Einige der Biokunden konnten den BUNDSpechten stolz berichten, dass sie für ihre Gemüse- und Gartenpflanzen ausschließlich eigenen Kompost verwenden.

Wer keinen Platz für einen eigenen Kompost hat, kann trotzdem Komposterde verwenden. Sie kann bei den Kompostieranlagen in Wanlo (MG, Hochstr. 101) und Korschenbroich (Am blauen Stein) sehr preisgünstig als lose Ware abgeholt werden. Es gibt auch abgepackte Erden. Hier muss aber auf die Zusammensetzung geachtet werden: nur der „Gartenkompost“ ist torffrei.

Wer nur kleine Mengen braucht und Substrat in Beuteln kaufen möchte, sollte darauf achten, dass die Pflanzerden „torffrei“ sind. Dann führt die Liebe zu den Gartenpflanzen nicht über die Blumenerde zum Aussterben von seltenen Moorpflanzen und Tiere.

 

15. März 2011

Friedhöfe ohne Torf

Bei der Grabpflege wird von vielen Angehörigen zur Abdeckung der Gräber noch Torf verwendet. Dabei gibt es auch hier hervorragende Alternativen. So gibt es für die Abdeckung des Grabes Pinienrinde in unterschiedlicher Körnung. Sie muss nicht so oft aufgelockert und erneuert werden wie Torf. Außer dem guten Gewissen, etwas für den Erhalt der Moore getan zu haben, hat die umweltfreundliche Variante also noch zusätzliche Vorteile bei der Grabpflege.
Eine weitere Alternative zur Verwendung von Torf als Grababdeckung ist die Bepflanzung des Grabes mit Bodendeckern. Gärtnereien bieten hier mittlerweile ein großes Sortiment von Bodendeckern an, aus denen Pflanzen nach Wuchsform, Blattfarbe, Blattform, Blüte oder Früchten gewählt werden können.
Neben ihrer Marktanalyse hatten die BUNDSpechte die Gemeinde Jüchen und die Kirchengemeinden angeschrieben, um zu erfahren, welche Substrate bei den Pflegemaßnahmen verwendet werden. Erfreulich war die Information, dass von den Gemeindearbeitern auf Grünanlagen und Friedhöfen schon seit einigen Jahren kein Torf mehr verwendet wird.

Tipps zur naturnahen Grabpflege

4. März 2011

Besichtigung der Kompostieranlage Wanlo

Da die Verwendung von Kompost die beste Alternative für den Torfeinsatz im Garten ist, besichtigten die BUNDSpechte die Kompostieranlage in Wanlo. Dort ließen sie sich von Herrn Buthe erklären, wie aus dem angelieferten Grünschnitt Kompost wird und welche Schwierigkeiten dabei bewältigt werden müssen, denn die Kunden verlangen konstante Qualität. Nach dem Rundgang und vielen Fragen fühlten sich die BUNDSpechte fit, diese Informationen bei ihren Aktion "torffrei gärtnern" weitergeben zu können.

4. Februar 2011

Start der Aktion mit Marktanalyse

Um den bedrohten, einzigartigen Moor-Landschaften zu helfen, starten die BUNDspechte in dieser Woche ihre Aktion „Gärtnern ohne Torf “. Im ersten Schritt werden sie Geschäfte im Gemeindegebiet suchen, die bereits torffreie Garten- und Blumenerden anbieten oder demnächst torffreie Erden ins Sortiment aufnehmen wollen. Vergleichbar mit ihrem Öko-Einkaufsführer, den sie 2009 verteilt hatten, werden die BUNDSpechte eine Liste erstellen, aus der Verbraucherinnen und Verbraucher entnehmen können, in welchen Geschäften torffreie Garten- und Blumenerden zu kaufen ist. Diese Listen werden bei den Aktionen zu „Gärtnern ohne Torf“ verteilt und an verschiedenen Stellen des Gemeindegebietes ausgelegt. Interessierte Geschäfte, die in die Liste aufgenommen werden möchten, können sich auch schon per Mail melden.

Quelle: http://www.bund-kreis-neuss.de/ortsgruppen/juechen/torffrei_gaertnern/