Insekten-Nistwand im Riga-Wald
Insekten-Nistwand im Landesgartenschau-Gelände im Dycker Feld

Bau der Insekten-Nistwand

2000 errichteten die BUNDSpechte im Riga-Wald eine Insekten-Nistwand mit Brutgängen in Lehmsteinen, Lehmflechtwerk, Holzscheiben und Halmen.

Nach mehrfacher Zerstörung der Nistwand bauten sie sie im März 2002 ab, und auf dem Gelände der Landesgartenschau wieder neu auf.

Wildbiene und Wildwespen

 

Solitärbienen und Solitärwespen haben eine große Bedeutung für die Bestäubung von Pflanzen (besonders Rotklee und Luzerne) Sie stehen deshalb unter besonderem gesetzlichen Schutz (Bundesnaturschutzgesetz).

Solitärbienen und Solitärwespen leben einzeln, nicht in Staaten, wie Wespen und Honigbienen.

Jedes Weibchen versorgt allein seine Nachkommen. Als Brutorte bohren die Weibchen entweder selbst Gänge oder sie benutzen vorhandene Gänge in Holz,

Lehm, Stein oder Stengeln. Dorthinein legen sie ein Ei. Als Nahrung für die Brut

geben Solitärbienen pflanzliche Nahrung (Nektar und Pollen) in die Brutröhre, Solitärwespen nehmen als Brutnahrung erbeutete und gelähmte Tiere

(Raupen, Maden etc.). Hinter jedem versorgten Ei wird die Röhre mit Lehm,

Harz oder Blättern als Zwischenwand verschlossen. Die Maden leben von dem vorhandenen Vorrat, verpuppen sich in der Röhre und schlüpfen meist erst im nächsten Jahr.

Solitärbienen und Solitärwespen sind gefährdet (Rote Liste der gefährdeten Tierarten):

- durch den Rückgang der Nahrungsquellen (Wildwiesen),

- durch die Zerstörung der Brutstätten, wie Sand- und Lößwege, unbefestigte Erdwege, altes, unbehandeltes Holz, Mauerfugen und im Winter stehengelassene Pflanzenstengel.

 

 

 

 



Schmetterling des Jahres 2012

Suche