Alt-Handy-Sammel-Projekt
Warum Handy-Recycling?
Seit das neue Elektro-Gesetzes gilt, dürfen keine ausrangierten Elektro-Geräte mehr über die Rest-Mülltonne entsorgt werden. Handys werden über die gelbe Tonne entsorgt.
Doch mit den alten Handys wird eigentlich ein Geldbetrag in die gelben Tonnen geworfen. „T-mobile“ nimmt die Handys zurück und erstattet der „Deutschen Umwelthilfe“ DUH pro Handy einen Geldbetrag von 3 Euro für Naturschutzprojekte. Gruppen, wie der B.U.N.D. Jüchen-Korschenbroich, die vor Ort alte Handys sammeln, erhalten von der DUH für angemeldete Projekte 1,50 Euro pro Handy.
Etwa 66 Prozent der Althandys können nach geringfügigen Reparaturen wieder verwendet werden. Auch defekte Handys werden nicht einfach weggeworfen. Noch nutzbare Teile dienen der Reparatur anderer Altgeräte, der Rest wird ortsnah bei einem Entsorgungsfachbetrieb zerlegt und recycelt. Handys enthalten einerseits wertvolle Edelmetalle wie Silber, Gold oder Palladium und andererseits umwelt- und gesundheitsgefährdende Schwermetalle wie Cadmium oder Blei.
Das für die Mikrochips in Handys notwendige Erz Coltan wird praktisch nur in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut. Dabei werden die Lebensräume der Menschenaffen zerstört. Nach Angaben von Worldwatch haben in den USA 46 Zoos deshalb ein Recycling-Programm für Handys aufgelegt.
Das Recycling schont knappe und teure Edelmetall-Ressourcen und ermöglicht die sachgerechte und schadlose Entsorgung gefährlicher Schwermetalle.
Pflanzung eines Walnuss-Baumes auf der Pescher Hochzeitswiese aus dem Erlös der Handy-Sammlung
Am Freitag fuhren die BUNDSpechte zum Herbst-Pflanztermin nach Korschenbroich Pesch, um dort auf der Hochzeitswiese einen Walnuss-Baum zu pflanzen, den sie aus dem Erlös des Handy-Sammelprojektes finanziert hatten. Seit 2009 unterstützen die Korschenbroicher das Handy-Sammelprojekt der BUNDSpechte „Alte Handys für neue Natur“. Vom Erlös aus dem Sammelprojekt wollten die BUNDSpechte deswegen diesmal in Korschenbroich einen Baum pflanzen. In Zukunft werden die beiden Kommunen Korschenbroich und Jüchen abwechselnd jedes Jahr vom Erlös bedacht.
Hochneukircher Obst- und Gartenbauverein unterstützt BUNDSpechte
12. März 2010
Die BUNDSpechte freuen sich über Unterstützung bei ihrem Projekt „Alte Handys für neue Natur in Jüchen“. Am Freitag trafen sie sich mit dem Hochneukircher Obstbauverein auf dem Schulgelände der Gierather Lindenschule, um gemeinsam Apfelbäume zu schneiden. Da besonders Apfelbäume einen regelmäßigen Schnitt brauchen, werden Frau Schollän und Herr Zimmermann vom Obstbauverein in Zukunft den Schnitt der Obstbäume übernehmen, die von den BUNDSpechten in den Grundschulen und Kindergärten gepflanzt wurden. An „Rheinischem Bohnapfel“ und „James Grieve“, erklärten Frau Erika Schollän und Herr Kurt Zimmermann den jungen Naturschützern, worauf es beim Obstbaumschnitt ankommt. Schnell konnten die BUNDSpechte dann unter Aufsicht schon die ersten Schnitte selber ausführen.
Die beiden Apfelbäume in Gierath sind die ersten Obstbäume, die von den BUNDSpechten aus dem Erlös des Handy-Sammelprojektes gekauft und im Februar 2008 gepflanzt wurden.
Damit die BUNDSpechte auch die Schnitttechnik bei den älter werdenden Obstbäumen verfolgen können, planen die beiden Vereine pro Jahr einen gemeinsamen Schnitttermin. Die gemeinsame Liebe zur Natur führte dazu, dass bereits am Freitag weitere Termine ausgetauscht wurden.
Zwei alte Apfelsorten für die Otzenrather Grundschule
November 2009
Auch wenn das Geld aus der Handy-Sammelung 2009 noch nicht auf dem Konto der BUNDSpechte eingegangen ist, pflanzten die BUNSpechte vorsichtshalber schon jetzt die eingeplanten Apfelbäume auf das Schulgelände der Otzenrather Grundschule. Die beiden Bäume sollten nämlich vor dem Frost noch in den Boden, um im Frühjahr gute Startchancen zu haben.
Beim Einpflanzen der Bäume halfen die Kinder der OGaTa begeistert mit und auch die Schulleiterin Frau Burg legte mit Hand an, damit die Baumpflanzung noch vor dem frühen Dunkelwerden abgeschlossen werden konnte. Bei der offiziellen Übergabe der Bäume heften die BUNDSpechte an den Baumpfählen auch immer eine Informationstafel an, mit Wissenswertem über Apfelbäume im Allgemeinen sowie Besonderem zu der gepflanzten Apfelsorte. So erfahren die Schulkinder, dass beide Apfelsorten regionale, alte Züchtungen des Grevenbroicher Dietrich Uhlhorn sind. Sowohl die Äpfel des „Roten Berlepsch“ als auch die der „Zuccalmaglio-Renette“ sind saftige, aromatische Äpfel, die lange haltbar sind. Jetzt heißt es nur, ein bisschen Geduld haben, bis der Baum die ersten Früchte trägt und die Kinder und Jugendlichen dann leckeres, ungespritztes Obst in den Pausen ganz frisch pflücken und essen oder gemeinsam Apfelkompott und Apfelkuchen backen können. Jeden Tag können sie die Jahreszeiten am Baum ablesen, mit Blüte, Blattaustrieb, Frucht, Herbstfärbung und Winterbild. Durch die gezielte Auswahl der Apfelbäume werden gleichzeitig regionale und alte Obstsorten gefördert. Wieviele Bäume gepflanzt werden können, hängt von der Anzahl der gesammelten Handys ab.
mehr zum Obstbaumpflanzen....
Jetzt auch in Korschenbroich Sammelstelle für CDs + Alt-Handys
Die BUNDspechte waren extra in die Nachbargemeinde angereist, um Bürgermeister Dick die selbstgestaltete CD-Spindel und einen feuerroten Handy-Sammelkarton zu überreichen. Seitdem sich die BUND-Ortsgruppen von Jüchen und Korschenbroich vor einigen Jahren zusammengeschlossen hatten, bestand der Plan, das Sammelsystem irgendwann auch in Korschenbroich anzubieten.
CD- und Handy-Sammelstelle jetzt auch in Kleinenbroich
Zum 2. Mal waren die BUNDspechte Jüchen in die Nachbargemeinde angereist, um eine CD-Spindel und den roten Handy-Sammelkarton zu überreichen, diesmal in der Verwaltungsnebenstelle in Kleinenbroich.
3. Sammelstelle in Glehn
Damit alle Korschenbroicher die Sammelstellen problemlos erreichen können, ist jetzt auch für den Siedlungsschwerpunkt Glehn/Scherfhausen/Schlich eine Sammelstelle für CDs und Handys eingerichtet worden, und zwar in der Verwaltungsstelle in Glehn auf der Bachstraße.
4. Sammelstelle in Liedberg/Steinhausen
Jetzt hat auch der Siedlungsschwerpunkt Liedberg/Steinhausen eine eigene CD- und Handy-Sammelstelle, und zwar in der katholischen Bücherei an der Hildegundisstr. 19.
Projekt: „Alte Handys für Neue Natur in Jüchen“

- Übergabe der Apfelbäume an den Schulleiter der Grundschule Gierath Herrn Müllers

- Übergabe der Sträucher an die Schulleiterin der Grundschule Bedburdyck Frau Berndsen

- Übergabe der Apfelbäume an die Schulleiterin der Grundschule Jüchen Frau Gröning
Seit Februar 2007 sammeln der B.U.N.D. Jüchen alte Handys im Gemeindegebiet.
Die erste Sammelstelle wurde im Rathaus Jüchen eingerichtet, es folgten Sammelstellen in den Schulen des Gemeindegebietes, bei EDV Apelt in Gierath und beim Biobauernhof in Neuenhoven.
Die BUNDSpechte Jüchen finanzieren mit dem Geld das Projekt: „Alte Handys für neue Natur in Jüchen“.
Da die Schulen die ersten Koorperationspartner waren, sollten die SchülerInnen auch die ersten Gewinner aus der Aktion sein. Besonders geeignet schienen deswegen Apfelbäume, denn an ihnen kann durch Blüte, Frucht, Herbstlaub und Winterkahlheit die Jahreszeit eindrucksvoll wahrgenommen werden. Die Früchte eignen sich zum Direktverzehr und, für einen besonderen Sachkundeunterricht, auch zum Verarbeiten. Hierbei sollten es natürlich alte, ortstypische Apfelsorten sein.
So pflanzten die BUNDSpechte in der Grundschule Gierath die Apfelbäume „James Grieve“ und „Rheinische Bohnapfel“, in der Grundschule Jüchen „Rote Sternrenette“ und „die Rheinische Schafsnase“.
Da in der Bedburdycker Grundschule kein Platz für Apfelbäume war, pflanzten die BUNDSpechte hier Sträucher, die mit Blüten und Früchten den Schulhof verschönern, für Insekten und Vögel Nahrung bieten. Der Schmetterlingsflieder lockt mit seinen Blüten intensiv Schmetterlinge an, so dass sie sich hier besonders gut beobachten lassen.
Wieviele Pflanzen gekauft werden können, und ob ein weiteres Projekt in Angriff genommen werden kann, hängt jetzt nur noch von der Anzahl der gesammelten Handys ab.
Das Projekt wird der Öffentlichkeit vorgestellt
Februar 2007
Plakate und Sammelboxen sind gestaltet, jetzt muss die Botschaft noch wirksam dargestellt werden.
Sammelstellen in Jüchen
- Rathaus Jüchen
- Grundschule Gierath
- Grundschule Hochneukirch
- Grundschule Jüchen
- Grundschule Otzenrath
- Grundschule Stessen
- Gymnasium Jüchen
- Realschule Jüchen
- EDV Apelt, Gierath
- Biobauernhof, Neuenhoven
- Bäckerei Mattheisen, Aldenhoven
Sammelstellen in Korschenbroich
- Bürgerbüro Korschenbroich, Hindenburgstr. 19
- Verwaltungsnebenstelle Kleinenbroich, Ladestr. 2
- Verwaltungsnebenstelle Glehn, Bachstr. 12
- kath. Bücherei Liedberg/Steinhausen, Hildegundisstr. 19

















