Eisvogelwand

Weil in den letzten Jahren am Jüchener Bach immer mal wieder Eisvögel gesichtet worden sind, hatten die BUNDSpechte den Plan gefasst, den Eisvögeln auch in Jüchen eine Brutmöglichkeit anzubieten.

Durch die Renaturierungsmaßnahmen ist der Jüchener Bach auch für Eisvögel attraktiv geworden. Der Bach verläuft nicht mehr kanalartig, sondern in einer geschwungenen Linie, mit gewässertypischen Bäumen an den Bachböschungen. Wo ausreichend Land zugekauft werden konnte, sind außerdem Überschwemmungswiesen angelegt worden.

 

An zwei Stellen in der Böschung haben die BUNDSpechte Lehmsteilwände in Abstand von 20 Metern abgestochen. Aus dem abgetragenen Lehm haben sie eine dritte, künstliche Lehmwand angeschüttet. Nachdem sich der Lehm verfestigt hatte, konnte diese künstliche Wand noch weiter aufgebaut werden. Zum Abschluss wurde die Wand noch einmal gerade bis etwas hohlkehlig abgestochen und geglättet.

der Lehm wird abgestochen
mit feuchtem Lehm werden die Wände glatt gestrichen

Interessant wird sein, welche Wand der Eisvogel für die Brutröhre wählen wird.

Mit dem Bau der Eisvogelwände sind die die BUNDSpechte 2007 Zukunftsscouts des Monats Juli geworden, haben beim Wettbewerb "Triologisch" der BUNDJugend Deutschland einen Preis gewonnen.

Außerdem ist ihr Projekt im KIKA gesendet worden.

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Schmetterling des Jahres 2012

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