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Patenschaft für eine alte Haustierrasse

Aus dem CD-Sammelprojekt in Jüchen und Korschenbroich wird die Patenschaft für eine weiße gehörnte Heidschnucke finanziert.

Seit 2008 erhalten die BUNDSpechte ein kleines Entgelt, das in eine Patenschaft für eine alte Haustierrasse fließt. Erfreulich ist, dass die Patenschaft in der Nähe möglich war, denn die Biostation Neuss hält eine Herde der weißen, gehörnten Heidschnucke. So war nicht nur eine finanzielle Unterstützung zustande gekommen, sondern auch die Möglichkeit, das Patenschaf zu besuchen.

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24. September 2010

Besuch beim Patenschaf

Mit Regenjacken, Gummistiefel und einem Sack Möhren als Patengeschenk zogen die BUNDSpechte trotz Regen am Freitag los, um ihr Patenschaf auf der Knechtstedener Weide zu besuchen. Frau Steiner von der biologischen Station konnte den BUNDSpechten am Freitag die freudige Mitteilung machen, dass Wuschel 2010 auch erstmals Mutter geworden war.

Das Patenkind zu erkennen, war wie immer schwierig, denn Wuschel kann auch von ihren Paten-Tanten und Paten-Onkeln nur sicher an der Ohrmarke erkannt werden. Deswegen mussten zunächst alle Schafe erst einmal mit Möhren angelockt werden. So kam nicht nur Wuschel, sondern auch ihre erweiterte Familie in den Genuss der reichlichen Möhrenrationen. Abwechselnd versuchten die BUNDSpechte, die Schafe anzulocken und sich selbst anzupirschen. Irgendwann hatten sich die Schafe an den außergewöhnlichen Besuch auf der Weide gewöhnt und wurden zutraulicher. Fast unbemerkt hatte in der Zwischenzeit auch der Regen aufgehört.

Das gesammelte Geld aus dem CD-Projekt in Jüchen reichte immer nur knapp für die Patenschaft. Deshalb sind die BUNDSpechte besonders froh darüber, dass seit 2009 CDs auch in Korschenbroich gesammelt werden. So unterstützen alle die in Jüchen und Korschenbroich CDs abgeben, nicht nur das Recyceln eines wertvollen Kunststoffes, sondern auch noch den Erhalt alter Haustierrassen.

7. November 2008

BUNDSpechte taufen ihr Patenschaf "Wuschel"

Wuschel mit ihrer Herde auf der Obstwiese

Am Freitag fuhren die BUNDSpechte von Jüchen nach Knechtsteden in die Biologische Station Neuss, um ihr Patenschaf zu taufen. Die Abstimmung verlief schnell und mit großer Mehrheit auf den Namen "Wuschel".

Frau Steiner von der biologischen Station begleitete die BUNDSpechte zur Schafweide. Jetzt hieß es, das richtige Schaf aus der Herde herauszufinden, was nur mit der Nummer am Ohr möglich war. Bis zum 7.11.08 hatte Wuschel nämlich keinen Namen, sondern nur die Nummer 12004. Da die Schafe in einer freien Herde leben, war es schwierig, überhaupt nahe genug an sie heranzukommen, um die Nummer lesen zu können. Und dann sollte Wuschel noch mit Jüchener Wasser getauft werden! Es dämmerte schon, als Niklas sich endlich nahe genug an Wuschel heranpirschen konnte, und sie mit einem Guss Jüchener Wasser getauft werden konnte.

Während der Zeit im Schafgehege gelang es den BUNDSpechten immer leichter, Wuschel in der Herde wieder zu erkennen: Sie ist das wuschelige Schaf, das häufig blökt und selbstbewusst den Kopf hoch trägt, - was verständlich ist, denn sie ist ja jetzt ein Patenkind der BUNDSpechte!

Welches Schaf trägt die richtige Nummer am Ohr? Die Suche beginnt!
Für eine leckere Möhre verliert sogar ein scheues Schaf die Angst.
Vorsichtige Annäherung, denn das Schaf soll auch noch mit Jüchener Wasser getauft werden....

 

Damit auch im nächsten Jahr für die Unterstützung des Patenschafes Wuschel genug Geld gesammelt werden kann, bitten die BUNDSpechte alle Jüchener die CD-Sammlung weiterhin zu unterstützen.



Schmetterling des Jahres 2012

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