BUNDSpechte Jüchen
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Umwelt-Tipps der BUNDSpechte: Der igelfreundliche Garten (1.1)
Trinkwasser bereitstellen!
Wasser ist auch für Tiere ein lebenswichtiges Grundnahrungsmittel. Deswegen sorgt Jonas dafür, dass in seinem Garten das ganze Jahr Wasser für die Tiere vorhanden ist. „Hierfür reicht ein Blumentopf-Untersetzer“ erklärt Jonas, „Es muss nur ein Gefäß sein, das nicht umkippen kann und so flach ist, dass die Tiere nicht darin ertrinken können“. Ein solches zuverlässliches Wasser-Angebot im Garten wird garantiert gerne von Igeln angenommen, aber auch von Vögeln und anderen durstigen Tieren.
Umwelt-Tipps der BUNDSpechte: Der Igelfreundliche Garten (1.2)
Ungestörte Gartenbereiche schaffen!
Wenn die ersten Schneeglöckchen blühen, fällt in vielen Gärten der Startschuss für die Gartensaison. Voll freudiger Erwartung wird der Garten jetzt schon mal aufgeräumt, die letzten abgeblühten Stauden abgeschnitten, Laub von den Beeten entfernt und der Kompost umgesetzt. Doch es könnte sein, dass in den Laub- und Reisighaufen, unter Holzstapeln und Sträuchern oder im lockeren Grünzeug neben dem Kompost ein Igel noch seinen Winterschlaf hält.
Umwelt-Tipps der BUNDSpechte: Der Igelfreundliche Garten (1.3)
Durchschlüpfe an der Gartengrenze einrichten!
Igel dürfen nicht ohne Grund gefangen oder eingesperrt werden, - auch nicht in einem großen Garten, wie Linus erklärt, denn sie durchstreifen Reviere von 10 – 40 Hektar. Damit sie umherziehen können, und sich Weibchen und Männchen finden, müssen die Lebensräume und Gärten verbunden sein.
Linus rät, jetzt die Gartenbegrenzungen zu kontrollieren.
Umwelt-Tipps der BUNDSpechte: Der Igelfreundliche Garten (1.4)
Tödliche Fallen mit Ausstiegshilfen entschärfen!
Bevor die Igel wieder durch die Gärten streifen, kontrolliert Raman den Garten auf mögliche Gefahrenquellen. Tiefe Löcher mit glatten Wänden sind tödliche Fallen für Igel und andere Tiere, die sich daraus nicht selbst befreien können.
Raman legt Latten oder Bretter in die Gruben, auf denen kleine Querleisten oder grobe Querfurchen angebracht sind. So finden die Tiere genügend Halt, wenn sie nach oben klettern.
Umwelt-Tipps der BUNDSpechte: Der Igelfreundliche Garten (1.5)
Vorsicht mit Motorsense, Mistgabel & Co!
15 Millionen Jahre war die Verteidigung der Igel erfolgreich, indem sie sich bei Gefahr unter einem Stachelkleid zusammengekugelt haben. In unserer heutigen Zeit ist dieser Mechanismus meist unwirksam geworden, denn gegen Autos, landwirtschaftliche Maschinen oder Gartengeräte hilft kein Stachelkleid und kein Einkugeln.
Deswegen kontrolliert Max vor dem Einsatz von Gartengeräten besonders die Randbereiche von Rasen, Wiese und im Pflanzendickicht unter den Sträucher, ob Igel hier ein Tagesversteck haben.
BUNDSpechte drehen Film über die Renaturierung am Jüchener Bach
Für den Wettbewerb "Entdecke die Vielfalt" haben die BUNDSpechte einen Film eingereicht, in dem sie die verschiedenen Phasen der Renaturierung am Jüchener Bach darstellen. Vom kanalartigen Verlauf bis zum wertvollen Auenwald konnten sie alle Übergänge filmisch festhalten. Auch ihre Projekte, der Bau der Eisvogelwände und das Einbringen von Totholz werden erläutert.
BUNDSpechte beim Antrittsbesuch des Bundespräsidenten in NRW

- die Vertreter von BUND Jüchen und BUNDSpechten mit Christian Wulff

- die Vertreter von BUND und BUNDSpechten mit Hannelore Kraft
Zu den ausgewählten Ehrenamtlern, die persönlich zum Antrittsbesuch des Bundespräsidenten Christian Wulff nach Essen eingeladen waren, gehörte auch Frau Dr. Fehrenbacher für den BUND sowie Dominik, der die BUNDSpechte Jüchen, die Jugendgruppe des BUND, vertrat.
Gartenaktion 2011: BUNDSpechte verteilen "Duftendes Geißblatt"
Wie im letzten Jahr wollen die BUNDSpechte von ihren Preisgeldern der Natur in Jüchen helfen. Für das Gartenthema im Projekt „Geliebte Wildnis“ haben sie wieder eine Pflanze ausgesucht, die sowohl für die Tiere als auch für die Gartenbesitzer ein Gewinn ist. 2011 sollten auch die oft vernachlässigten Nachtfalter berücksichtigt werden. Die Entscheidung ist auf die Kletterpflanze „Duftendes Geißblatt“ gefallen.
Komposterde statt Torf
Unverbindlich Kompost im Garten oder für die Kübel- und Zimmerpflanzen ausprobieren, das war am Freitag auf dem Biobauernhof in Neuenhoven möglich. Die BUNDSpechte hatten für ihre Aktion „Torffrei Gärtnern“ auf der Kompostieranlage in Wanlo einen Anhänger mit Komposterde füllen lassen und zum Bauernhof gebracht. Mit Schaufeln und Händen füllten die BUNDSpechte Beutel mit Kompost, die dann mitgenommen werden konnten.
Friedhöfe ohne Torf
Bei der Grabpflege wird von vielen Angehörigen zur Abdeckung der Gräber noch Torf verwendet. Dabei gibt es auch hier hervorragende Alternativen. So gibt es für die Abdeckung des Grabes Pinienrinde in unterschiedlicher Körnung. Sie muss nicht so oft aufgelockert und erneuert werden wie Torf. Außer dem guten Gewissen, etwas für den Erhalt der Moore getan zu haben, hat die umweltfreundliche Variante also noch zusätzliche Vorteile bei der Grabpflege.
Eine weitere Alternative zur Verwendung von Torf als Grababdeckung ist die Bepflanzung des Grabes mit Bodendeckern. Gärtnereien bieten hier mittlerweile ein großes Sortiment von Bodendeckern an, aus denen Pflanzen nach Wuchsform, Blattfarbe, Blattform, Blüte oder Früchten gewählt werden können.
Start der Aktion "Gärtnern ohne Torf"
Um den bedrohten, einzigartigen Moor-Landschaften zu helfen, starten die BUNDspechte in dieser Woche ihre Aktion „Gärtnern ohne Torf “. Im ersten Schritt werden sie Geschäfte im Gemeindegebiet suchen, die bereits torffreie Garten- und Blumenerden anbieten oder demnächst torffreie Erden ins Sortiment aufnehmen wollen. Vergleichbar mit ihrem Öko-Einkaufsführer, den sie 2009 verteilt hatten, werden die BUNDSpechte eine Liste erstellen, aus der Verbraucherinnen und Verbraucher entnehmen können, in welchen Geschäften torffreie Garten- und Blumenerden zu kaufen ist.

















