Strom durch Sonnenlicht, dass ist Photovoltaik. Eine umweltschonende und umweltverträgliche Art Strom zu gewinnen. Emissionen, z.B. durch Rauchgase, fallen hier nicht an. Die Technik ist innovativ, schafft seit Jahren einige tausend Arbeitsplätze und ist ausgereift, Verbesserungen im Wirkungsgrad sind allenfalls marginal. Der Wirkungsgrad liegt inzwischen bei über 15% und die Sonne scheint umsonst. Somit lohnt es sich nicht nur für unsere Umwelt, sondern auch für den eigenen Geldbeutel, sich eine Photovoltaikanlage auf´s eigene Dach zu setzen.
Das Umweltbüro berät Sie gern bei Ihrer Entscheidung für eine eigene Anlage. Ob eigene Anlage oder eine Gemeinschaftsanlage, günstige Kredite und das Einspeisegesetz mit garantierter Vergütung und Abnahme des Stroms über 20 Jahre ermöglichen jedermann diese wirtschaftlich sinnvolle Investition. Lassen Sie sich nicht irritieren: Das 100000-Dächer-Programm mit seinen Fördermöglich- keiten ist zwar ausgelaufen, aber das Einspeisegesetz wurde zum 1.1.2004 geändert und Sie erhalten nun eine höhere Einspeisevergütung (die aktuellen Zahlen rufen Sie bitte unter /u>>www.ea-nrw.de ab).
Mit dem BÜRGERSOLARPARK tritt das Umweltbüro Grevenbroich an, auch den Mitbürgern eine Beteiligung anzubieten, die entweder die eigene Investition oder den eigenen Kredit scheuen, die Anträge an den Stromversorger als zu kompliziert empfinden oder , wie z.B. Mieter, nicht über geeignete Dachflächen verfügen. Sie erhalten hiermit die Möglichkeit, Ihr Geld ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll anzulegen und damit einen Zukunftsmarkt zu unterstützen, nicht zuletzt zugunsten von Arbeitsplätzen in unserer Stadt. Bei einem Mindesteinsatz von 500,-€ sind Sie Miteigentümer einer Photovoltaikanlage des Grevenbroicher Bürgersolarparks. Dazu treten Sie einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts bei und sind im Rahmen Ihrer finanziellen Einlage gleichberechtigter Gesellschafter „Ihrer“ Anlage. Das Umweltbüro Grevenbroich kümmert sich ehrenamtlich um alle notwendigen Dinge und lädt einmal im Jahr zur Gesellschafterversammlung ein. Wir gehen davon aus, dass das Geld für die Anlage nach etwa 10-12 Jahren zurückvergütet wurde und die Anlage somit 8-10 Jahre reinen Gewinn abwirft. Bei dieser Berechnung sind Verlustabschreibungen nach Einkommenssteuergesetz nicht berücksichtigt . Das Einspeisegesetz garantiert dabei die Einnahmen und legt die Abnahme des Stroms wie auch die Ver- gütung durch den Netzbetreiber über 20 Jahre fest, der Modulher- steller garantiert den Wirkungsgrad der Anlage (über 25 Jahre) und auch die Sonnenscheindauer steht über jahrzehntelanges Mittel der Wetteraufzeichnungen ziemlich genau fest. Das Restrisiko übernimmt zusätzlich eine Gebäudeversicherung. Der Gesellschaftervertrag Ihrer Anlage regelt somit auch die garantierte Einnahme; wo ist sonst noch Ihr Geld so sicher angelegt?
Das Umweltbüro Grevenbroich sucht weiter geeignete Dachflächen zur Anmietung. Deshalb sollte sich jeder Eigentümer mel- den, der über eine möglichst nach Süden ausgerichtete, voll besonnte zusammenhängende Dachfläche mit einer Mindestgröße von 50m² verfügt. Inzwischen konnte als erstes Solardach ein Baumschulhallendach der Baumschule Nicolin in Kapellen unter Vertrag genommen werden. Entsprechend eines Übergabemodells fallen hier keine Mietkosten an; die Anlage geht nach 21 Jahren in das Eigentum der Familie Nicolin über.
Zu Beginn wurden die Angebote verschiedener Hersteller hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit verglichen. Dabei schnitten die Angebote der Fa. Phoenix am besten ab, jedoch knapp dahinter lag das Angebot der Fa. Rütten, Installationsbetrieb in Grevenbroich, mit einer Schüco-Anlage. Da wir ausdrücklich die lokale Vernetzung mit unserem Projekt fördern wollen, hat sich das Umweltbüro dazu entschlossen, mit der Fa. Rütten den ersten Baustein des Greven- broicher Solarparks zu bauen. Zum Herbstfest des Werberings waren wir an unserem Stand zum Bürgersolarpark erstmals gemeinsam aufgetreten und haben für entsprechende Investitionen geworben.
Am 8.11.2003 konnte man das Umweltbüro und die Fa. Rütten auf dem Grevenbroicher Marktplatz finden. Hier konnten wir die ersten Interessenten in unsere Informationsliste aufnehmen. Am 9.11.2003 nahmen wir am Martinsmarkt in Rommerskirchen teil; auch hier war das Interesse groß und unser neuer Flyer wurde gerne entgegen- genommen. Dann waren wir auf dem Grevenbroicher Marktplatz noch einmal am 22.11.2003 vertreten.
Inzwischen liegt auch eine Renditenberechnung auf Grundlage der festgelegten Einspeisevergütung von 57,4 Ct/kWh (Stand 2005) über 20 Jahre garantiert vor. 500,- eingesetzte Euro wandeln sich danach in 900,-€ um. Dabei wurden Vorteile der Verlustzuweisung gegenüber dem Finanzamt nicht berücksichtigt, auch keine Zinsen der jährlichen Einnahmen. Im Verlauf der 20 Jahre werden allerdings die Prämien für die Versicherung steigen und auch die Lebensdauer des elektronischen Wechselrichters ist begrenzt. Dennoch führt die Berechnung zu einer durchschnittlichen Rendite deutlich über 3%; für uns ein lohnender Betrag, bedenkt man, dass in der Vergangenheit Umweltprojekte eigentlich immer nur gekostet haben.
Am 29.1.2004 fand in der "Alten Post" in Gindorf die Investorenversammlung statt. Es kann nicht geleugnet werden, dass die Resonanz deutlich unter der erwarteten lag. Etwa 25 Personen wurden durch das Umweltbüro, die Fa. Wagner und den Betrieb Rütten informiert.
Danach erhielten alle Interessierten einen Gesellschaftsvertrag der 1. "Bürgersolarpark Grevenbroich - Dach Nicolin GbR" und einen Überweisungshinweis. Am 17.3.2004 trafen sich die Gesellschafter im Umweltbüro und legen gemeinsam fest, welche Anlage gekauft und wann diese dann montiert werden soll.